Je oller umso doller

img_5961-9

Bogan ist ein ganz alter Knochen. Sieht schlecht, hört nur wenn er will und Laufen ist dank Arthrose auch mehr schlecht als recht. Nicht so beim Spielen! Hier taut Bogan immer wieder richtig auf, mobilisiert eine nie für möglich gehaltene Ausdauer und lässt Herrchen samt Frauchen regelrecht Bauklötze staunen. Gestern war Herrchen außer Haus. Als er wiederkam, traute er seinen Augen nicht: Die Hunde – auch Bogan – machten Party. Mit Frauchen! Ein Beweisfoto konnte auf die Schnelle noch gemacht werden. ;o)

P.S. Ob die jetzt feierten, weil Herrchen weg war, ließ sich im Nachhinein – bis auf ein vielsagendes Grinsen – nicht mehr bestimmen… *hust*

Wenn zwei sich streiten…

pb-2

Heute war es mal wieder soweit. Pico findet im Wald ein verwunschenes Stöckchen und trottet voller Finderstolz neben Herrchen her. Doch die Freude währte nicht lange: Denn aus dem Hintergrund raste mit einem Mal Bella an und schnappte nach dem Stöckchen. Ihr müsst wissen: Bella will sonst eigentlich niemals nicht Stöckchen spielen. Eigentlich. Heute also – an diesem so sonnenverwöhnten Herbsttag – war alles anders. Bella wollte das Stöckchen. Pico auch. Und so entbrannte ein wüstes ziehen, drücken und knurren. Mal hatte Bella die Oberhand, dann wieder konnte Pico sich kurzzeitig mit Stöckchen absetzen. Bis Bella doch wieder an ihm dran war. So ging das minutenlang. Am Ende hatte auch Herrchen seinen Spaß: Mit Fotoapparat bewaffnet konnte er das muntere Treiben genüßlich festhalten, derweil das Stöckchen in tausend Einzelteile zerbröselte!!! Tja, wo rohe Kräfte sinnlos walten – oder so ähnlich. ;o))

Aus dem Tagebuch einer „Meisterdiebin“ oder: Bella geht aufs Ganze

img_5575

Herrchen spielt zu Hause am PC manchmal ein Schleichspiel: Thief – oder so ähnlich. Ich guck ihm nicht selten dabei zu. Heimlich natürlich. Der kriegt vor lauter Bildschirmstarren eh nix mit.

So hab ich mir den einen oder anderen Trick abgeschaut und übe seitdem ganz fleißig – zum Beispiel: Heimlich Anschleichen und dann aus dem Hinterhalt Herrchen anspringen. Oder Frauchen. Sehr lustig!

Heute habe ich das mit dem Schleichen mal im Wald ausprobiert. Herrchen hat irgendwas im Laub beobachtet und war völlig weggetreten. Meine Chance – jetzt oder nie! Ich mich also leise an ihn rangeschlichen und – schwupps – einige Leckerlies aus seiner Jackentasche gemopst. Was lässt der die auch so sperrangelweit offenstehen? Selbst schuld! Hab gleich darauf nochmal welche stiebitzt – sehr lecker. Und natürlich: Er hat wieder nix gemerkt – Anfänger!

Aller guten Dinge sind drei dachte ich mir. Da will ich also gerade einen weiteren wohlverdienten Bissen nehmen, da dreht Herrchen sich um und…. oh, oh… der guckte garnicht nett. Ich schnurstracks losgerannt und erstmal um einen dicken Baum herum außer Sicht – puh. Dann schnell ins herbstliche Laub gebuddelt, bis nix mehr zu sehen war. Na ja… zumindest war das der Plan. Leider hat Herrchen mich erwischt, als nur noch mein Kopf aus dem Laub herausluckte. Mist!!! Eine Meisterdiebin fällt halt nicht vom Himmel. Egal, beim nächsten Ausflug klappts bestimmt besser. Wäre doch gelacht… ;o)

Ziemlich beste Freunde…

pb

Pico und Katzen: Eine Haßliebe! Katzen? Die sind doch zum Jagen und Fressen da!!! Wannimmer ein Felltiger seiner Wege kreuzte, folgte das stets gleiche Drama: Bellen, Knurren, Toben. Das unser Pico jemals mit einer Katze spielen oder gar kuscheln würde: Vollkommen undenkbar.

Und doch geschah es: Mit viel Behutsamkeit und noch mehr Geduld hat der alte Knochen mittlerweile gelernt, die Katzen im Haus zu akzeptieren. Und nicht nur das: Er geht aktiv – und ganz vorsichtig – auf sie zu. Beschnuppert sie bisweilen behutsam und lässt sich hin und wieder auch auf kleine Spielchen ein. So wie hier mit Bagira. Während Pico dabei wie verrückt mit dem Schwanz wedelte, hätte Bagira mit seinem Schnurren ganze Wälder absägen können. Toll. Gemeinsam Spaß haben, sich gegenseitig respektieren – trotz aller Unterschiede und Vorgeschichten. Manchmal könnte man meinen, die Tieren seien weiser als wir Menschen…

 

Im Märchenreich der Spinnen…

picobella

Von der Abendsonne beschienen, verwandelten sich die Myriaden von Spinnfäden in ein güldenes Geflecht – wie im Märchen. Und Pico samt Bella mittendrin. Was die beiden dort erlebt haben? Wollten sie mir nicht erzählen. Ihren stetig wedelnden Schwänzen nach zu urteilen, muss es aber sehr schön gewesen sein. Hab dann nicht weiter nachgebohrt, denn: Auch Hunde müssen Geheimnisse haben – oder? ;o))

Er kanns nicht lassen…

pico

Mittlerweile schon über zwölf Jahre alt, buddelt unser Pico immer noch wie ein ganz Junger. Keine Wiese – oder besser noch: Kein schlammiger Acker, der ihn nicht zum Buddeln einlädt. Während Bella selbst nach halbstündigen Buddeln wie aus dem Ei gepellt ihrer Wege trottet, sieht Pico aus wie ein… aber ihr seht es ja selbst. Und Spaß hat ihm diese Sauerei offensichtlich auch noch gemacht. Wiederholung von daher nicht ausgeschlossen. *G*

P.S. Beim anschließenden Abduschen hatte dann eher Herrchen seinen Spaß. Zitat Pico: „Vollkommen überflüssig!“ ;o)