Solidarität mit Griechenland: Tagebuch aus Thessaloniki (3)

Erstens kommt es anders und zweitens als man denkt:

1. Heute haben wir keine Flüchtlinge getroffen. Womöglich wurden ihnen in Athen keine Zugtickets verkauft. Das kommt öfter vor…

2. Statt dessen durfte ich ein mini Hundebaby füttern… schwarz wie die Nacht und grade mal eine Hand voll.

3. Die Organisation, die dem Projekt „Warme Mahlzeiten“ die Räume zur Verfügung stellt hat einen Spendenbasar – da fühlte ich mich gleich heimisch.

4. Ab Donnerstag habe ich einen anderen Schlafplatz. Bin mal gespannt wo.

Liebe Grüße,

Nadine

Solidarität mit Griechenland: Tagebuch aus Thessaloniki (2)

Vor meiner Abfahrt bin ich nicht mehr zum Schreiben gekommen. Alles entwickelte sich fast im 12-Stundentakt weiter. Der eine Kontakt vermittelte mir einen weiteren, meine Übernachtung wollte geklärt werden. Es ergaben sich noch weitere Möglichkeiten.

Bis jetzt sieht es so aus, dass ich heute noch einen weiteren Aktiven hier bei meinem Gastgeber treffe. Letzterer war die letzten beiden Tage unterwegs um den Flüchtlingen an der griechisch-mazedonischen Grenze mit Trinken und Wasser ein wenig zu helfen.

Morgen geht es dann erst mal zum Projekt selber. Warme Mahlzeiten für Flüchtlinge. Im Laufe der Woche werde ich die besetzte Fabrik sehen dürfen. Von hier kommt die Solidaritätsseife, die auch bei uns im Umsonstladen zu haben ist.

Auch hoffe ich – ganz anderes Thema – eine Streiterin für den Tierschutz kennenzulernen. Aber eins nach dem Anderen 🙂

Bitte teilt diesen Spendenaufruf und sammelt – wenn ihr möchtet – gerne auch in Eurem Bekanntenkreis.

Herzliche Grüße

Nadine

Solidarität mit Griechenland: Tagebuch aus Thessaloniki (1)

Endlich da… Nur 12,5 Std. Verspätung, dank langwierigen Grenzkontrollen und mehreren Staus. Beinfreiheit im Bus? Fehlanzeige! Trotz Pausen wurden Sitzfleisch und Rücken doch arg strapaziert. Geschlafen? Ausgerechnet dann 2 Std, als ich hätte über die Verspätung informieren müssen.

Jetzt heißt es erstmal ausruhen und neue Kräfte sammeln für morgen. Erste Treffen mit anderen Aktivisten vor Ort stehen an – ich bin sehr gespannt!

Hier noch der Blick vom Balkon. Der Lärm ist für ein Landei wie mich ohrenbetäubend. Immerhin die Zikaden schimpfen ordentlich dagegen an.

Balkon

Faire Grüße aus Thessaloniki,

Nadine