Kohle-Ausstieg selber machen …

Wald abstrakt… das geht ganz einfach 😉

Denn auch Du kannst mehr tun als nur ein Kreuz alle vier Jahre.

Hier stellen wir mehrere Möglichkeiten vor selbst aktiv für unsere lebenswerte Gegenwart und Zukunft zu werden.

Mach es selbst und mach´s mit Spaß – bist Du Fußballfan? Dann freu Dich über die Tore, die Du schießt!

Der „Kohle-Ausstieg“ ist Teil der Energiewende. Derzeit nutzen wir mehr Energie als wir regenerativ herstellen können. Daher ist jede eingesparte Energie gute Energie. Das kann Strom sein, das kann aber auch Benzin sein. Also schau mal, was Dir möglich ist! Es werden immer nur einzelne Beispielseiten angezeigt, weitere Tipps kannst Du mit z.B. www.ecosia.de suchen.

Liebe das Leben: Geh mal wieder in den Wald oder an´s Meer, genieße die Natur, schau Dich um und erfreu Dich an der Schönheit des Lebens. Fühl die Kraft, die Dir die gute Luft gibt und fang an:

  1. Eine einfache Möglichkeit den Kohle-Ausstieg zu beschleunigen ist der Wechsel zu einem Ökostromanbieter
  2. Weiterhin ist es leicht, weniger Strom zu verbrauchen – einfach mal abschalten und z.B. einen Spaziergang machen 😉 Immer den Stand-By-Modus ausschalten. Und vieles mehr, siehe z.B. hier: https://www.co2online.de/energie-sparen/strom-sparen/strom-sparen-stromspartipps/strom-sparen-tipps-und-tricks/
  3. Mit dem Fahrrad zu fahren ist wesentlich gesünder als das Auto zu nutzen – für Deine Umgebung aber auch für Dich selber!
  4. Urlaub in Deutschland oder in einem Nachbarland – warum in die Ferne schweifen wenn das Gute liegt so nah? Flugzeuge zu meiden spart uneheimlich viel Energie. Siehe z.B. hier: https://www.atmosfair.de/de/fliegen_und_klima/flugverkehr_und_klima/klimawirkung_flugverkehr/
  5. Hoho und jetzt geht es ans Eingemachte: Deinen Magen! Wetten der freut sich über eine mehrheitlich pflanzliche Ernährung? Du musst ja nicht gleich komplett auf vegan umstellen. Wir sind alle Gewohnheitstiere, daher fällt es uns leichter, wenn wir FAIRänderungen nach und nach umsetzen. Frag mal Deine FreundInnen, was die so leckeres kochen. Ladet Euch gegenseitig zum Essen ein und probiert gemeinsam Neues aus. Eine hauptsächlich pflanzliche Ernährung spart Unmengen an Energie ein! Siehe z.B. hier: https://albert-schweitzer-stiftung.de/aktuell/1-kg-rindfleisch
  6. Und sicher ziehst Du Dich im Winter warm an. Denn die Zimmertemperatur um 1 ° C zu senken spart bereits 6 % Energie! Also nicht im T-Shirt den Winter rocken, sondern einfach mal nen Pulli drüber ziehen. Siehe z.B. hier: https://utopia.de/ratgeber/richtig-heizen-energiesparen/
  7. Lerne alte Traditionen kennen: Weißt Du, was ein Waschlappen ist? Nein, kein Mensch ohne Mumm. Sondern so etwas wie ein Handtuch nur viel kleiner und oft doppelt gelegt mit drei zusammengenähten Seiten. Die vierte, meist eine schmalere Seite ist offen. Dort kannst Du Deine Hand reinstecken. Wenn Du den Waschlappen vorher nass gemacht hast, kannst Du Dich jetzt damit waschen – so sparst Du enorme Mengen Wasser – und Energie, falls Du WarmduscherIn bist. Denn für das Erhitzen von Wasser braucht es viel Energie. Frag mal Deine Großeltern, die kennen diesen komischen Waschlappen sicher noch. Und sie werden Dir bestätigen, der funktioniert sehr gut. Deine Haut wird es Dir danken wenn Du nicht mehr täglich duschst.
  8. Jetzt wird es komisch – also zumindest für Deine NachbarInnen und BesucherInnen 😀 Es gibt auch ungewöhnlichere Möglichkeiten Energie zu sparen. Z.B. kannst Du im Sommer mit einem Solarbackofen backen und auch kochen. So einen Backofen kannst Du auch selber bauen, oder fertig kaufen. Such einfach mal mit Ecosia.de. Wetten, Du wirst öfter angesprochen wenn Du den rausstellst? – Der funktioniert nur draußen! Jetzt in der kälteren Jahreshälfte kannst Du Deine Wohnung auch ein wenig mit Sonnenwärme auftanken – zumindest wenn Deine Fenster direkte Sonne hereinlassen. Dann kannst Du einfach z.B. ein schwarzes Tuch so legen oder hängen, dass die Sonne drauf scheint – fühle den Unterschied.
  9. Genauso kannst Du auch im Winter die Wärme einsperren: Selbst wenn Du keine Wärmedämmung auf die Wände bringen kannst, so kannst Du doch dicke Vorhänge vor Deine Fenster und auch vor Deine Haustür hängen und dies sobald es dunkel wird zuziehen. Kleine Maßnahme aber ganz gute Wirkung.
  10. Selber machen: alles was wir selber machen braucht weniger Energie als wenn wir es fertig kaufen. Also kocht und backt mal wieder selbst – so von Anfang an – nicht nur Dose auf – in den Topf und Herd anstellen 😀 Noch besser ist natürlich, wenn Du auch das Gemüse und Obst selbst aufziehen kannst. Das geht auch zum Teil auf dem Balkon oder in gemeinsam genutzten Gärten oder auf gemeinsam genutzten Äckern.
  11. A propos Essen: regional und saisonal einkaufen spart auch Energie (Transport oder/ und Kühlung). Und besonders gut für die Natur und Dich ist Bio. Am Besten von einem der großen Bioverbände, denn deren Richtlinien sind besser als die des EU-Bio-Siegels. Der Bio-Anbau ist besser als ein Überraschungsei, da sind gleich mindestens 5 Vorteile im Paket mit drin: Bio ist gut für´s Klima, da keine energiefressenden Dünger und Pestizide eingesetzt werden und die Böden mehr CO2 speichern, Bio ist außerdem gut für die Artenvielfalt, Bio ist gut für´s Wasser und für die Luft und nicht zuletzt für Deine Gesundheit 🙂
  12. Stop Shopping! Denn kaufen macht NICHT glücklich, dafür wird für jedes Ding was produziert wird viel Energie gebraucht. Auch wenn die Werbeindustrie uns das weismachen will. Das einzige was das bringt ist noch mehr Zeug. Kauf bewusst ein. Und überleg erst, ob Du das wirklich brauchst. Evtl. kannst Du Dir ja auch etwas ausleihen. Oder 2.Hand kaufen. Oder tauschen. Such in der Stadt mal nach einem Umsonstladen, FAIRkaufhaus, Tauschring etc. Du wirst Dich wundern, welche Möglichkeiten es alles gibt 🙂
  13. Der ganz große Coup: Wenn Du Dich traust und andere sich auch trauen, dann gründet gemeinsam eine WG. Denn die ganz großen Energieverbraucher sind unsere viel zu großen Wohnungen. Je mehr m2 pro Kopf, desto höher der Energieverbrauch.
  14. Für die mit Kohle auf dem Konto. Natürlich kannst Du auch etwas Ablaßhandel treiben 😉 Wenn Du also Geld übrig hast, dann kannst Du diese entweder direkt in Erneuerbare Energien investieren (auf Deinem Dach oder auch andernorts) oder bei Banken anlegen, die anständig mit Deiner Kohle umgehen und diese nicht in Drecksgeschäfte investieren sondern z.B. in Erneuerbare Energien. Diese Banken findest Du im Internet.
  15. Das ist alles noch nicht genug? Hey, super! Wenn Du weitere Ideen hast, dann schreib sie uns gerne! Und wenn Du Dir selbst ganz konkrete Zahlen anschauen magst, dann schau doch mal hier bei der Vision einer 2000 Watt Gesellschaft: https://www.local-energy.swiss/programme/2000-watt-gesellschaft#/
  16. Du willst andere mitnehmen? Das wird ja immer besser! Dann sprich mit Deinen FreundInnen und Deiner Familie, frag sie, was sie bereits tun und ob da nicht noch mehr geht. Außerdem kannst Du Dein Wissen auch bei Veranstaltungen weitertragen. Frag mal bei dem lokalen Naturschutzverein nach, ob die nicht mal eine Veranstaltung zum Thema „Kohle-Ausstieg selber machen“ mit Dir organisieren wollen. Oder mach das einfach selber. Wenn Du Fragen hast, kannst Du uns auch einfach schreiben, gerne versuchen wir Dir weiterzuhelfen.

Der G20 Gipfel in Hamburg: Ein Erfahrungsbericht

von Nadine Schomburg

Zum Alternativgipfel sind Menschen aus aller Welt gekommen – mein persönliches Highlight war natürlich Vandana Shiva! Klasse Frau – hat sogar noch in der Mittagspause Interviews gegeben. Super engagiert, klare Zielrichtung, immer positiv denkend (ob sie mir wohl ne Scheibe abgibt?) und mitreißend!

Die „Wellcome to Hell“ Demo war schnell aufgelöst. Unsere Veranstaltungen des Alternativ-Gipfels liefen bis 21:30 Uhr. Da wir aber von einer Demo in Pauli gehört hatten, schlossen wir uns dieser spontan an. Geile Rhytmen, coole Stimmung – „Stadtführung“ mal anders. Zugleich der Gedanke: Demo auf Pauli, Reeperbahn…. Eigentlich müsste die Kritik auch klar gegen die Entmenschlichung dort vor Ort gehen….

Feitag war „Colouring the red Zone“, sprich: morgens gab es bereits Blockaden. Wir waren allerdings zu müde für diese frühe Zeit, waren ja auch erst um 2 im Bett und sind nicht mehr die Jüngsten. Aber mittags waren wir wieder mit dabei. Fanden auch den Startpunkt, von dem aus wir alle in mehrere Richtungen zogen. Schenkten den Pullis unser lieblichstes Lächeln und waren ein wenig traurig, dass sie sich nicht trauten uns in die Augen zu schauen. Arme Menschen!

Uns war nicht ganz klar, was wie wohin, wir ließen uns einfach treiben und hofften, dass die vielen gut gepolsterten Personen nicht Poogo tanzen wollen. Zeitweilig machte es den Eindruck. Letztendlich spielte die Musik aber zumindest nicht in unserer direkten Nähe. Einen Eindruck von den Verkleidungskünsten einiger zumeist junger Menschen bekamen wir später nach dem Start des Spaziergangs auch. Mit einigen versuchten wir zu reden: Gewalt erzeugt nur Gegengewalt und ist somit sinnlos. Es schien, als wären unsere Worte verhallt. Aber wer weiß, vielleicht nisten sie ja in dem einen oder anderen Kopf. Zugleich phantasierten wir ein wenig: was wäre wenn….

Was wäre wenn die Katz- und Mausspieler ohne Polster Ihre Schnelligkeit, Geschicklichkeit und Energie in erbaulichen Protest stecken würden? Was wäre z.B. wenn ganz Hamburg jetzt tatsächlich bunt wäre? Mit schönen Bildern aufgehübscht? Oder einfach nur Regenbogen? Wenn überall Peace in allen möglichen Sprachen stehen würde? Wenn es 1000de von Käsekästchen auf den Straßen geben würde? Wer sagt denn, dass Guerillia-Taktik nur was ist um sich gegenseitig zu verkloppen?

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Ich: Unersättlich?

Der Ressourcenverbrauch steigt und die Ausbeutung der Erde erreicht ungeahnte Maße. Doch was tue ich als Einzelner dagegen? „Zu wenig“ gesteht unser Autor und stellt sich selbst ein vernichtendes Urteil aus: „Auch ich mache mich schuldig“

von Thomas Bölke

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Schokolade. Mehr als ein Wort. Ein Genuss. Und einem dem ich nur schwerlich zu widerstehen vermag. „Teil es Dir ein“ sagt mir der Verstand mit Blick auf den Riegel vor mir. Doch nicht lange. Denn frohlockend schleicht sich der innere Schweinehund an, springt – die Gier siegt. Wie ein Raubtier sich über seine Beute hermacht, so erlege ich meine Schokolade. Was soll ich sagen? Menschen sind nun mal so: Sie nehmen, sie verspeisen. Jetzt und hier. Doch verhalte ich mich nicht im Großen wie im Kleinen? Fresse ich am Ende nicht bloß die Schokolade, sondern die ganze Erde auf? Ja, das tue ich!

Mein Opa würde sich nun verwundert die Augen reiben, nannte er mich in Kindertagen doch immer liebevoll einen Verdörberling. „Junge iss mal was, damit was aus Dir wird“. So dünn wie ich sei, das könne auf Dauer nicht gutgehen. Es scheint als hätte ich seinen Rat ernst genommen. Zu ernst.

Oder verwechsle ich Ernst mit Dummheit? Weiß ich nicht insgeheim, dass ich über meine Verhältnisse lebe? Ein paar Zahlen vor Augen wird mir der ganze Irrsinn bewusst: In meinem Leben habe ich bisher rund 675 Tonnen Rohstoffe verbraucht, also jeden Tag gut 44,4 kg. Das ist der vom Umweltbundesamt berechnete Durchschnittswert in Deutschland. Auch beim Wasser sieht die Bilanz nicht viel besser aus. Hier liegt der tägliche Wasserfußabdruck für jeden Deutschen bei 3300 Litern. Das umfasst nicht nur Wasser zum Trinken und Kochen, sondern auch solches das in Lebensmitteln und anderen Produkten enthalten ist. Umgerechnet sind das 23,5 Badewannen. Wohlgemerkt: Täglich!

Anders ausgedrückt: Ich bin maßlos, ein Verzehrer des Planeten – dabei sollte ich es besser wissen.

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„Nein!“ zur Totalität der Überwachung

„Zu argumentieren man mache sich nichts aus Privatsphäre, weil man nichts zu verbergen habe, ist wie zu sagen, man mache sich nichts aus Redefreiheit, weil man nichts zu sagen habe.“

Edward Snowden

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Viele Menschen sehen angesichts der möglichen oder tatsächlichen Übermacht des Überwachungsstaates kaum mehr eine Möglichkeit der Gegenwehr. Argumente wie „wenn die mich überwachen wollen, können sie es eh tun, also kann ich auch meine Selfies bei Facebook hochladen“ greifen aber zu kurz. Die einfachste und beste Verteidigung gegen den Überwachungsstaat ist es, den Überwachern so unangenehm und teuer wie möglich zu machen, indem man sich in Datensparsamkeit übt und alle Daten nur verschlüsselt abspeichert und überträgt.

Schritt 1: https:// statt http://, nicht nur beim Onlinebanking, sondern auch bei Google und sonst überall. Facebook per https ist immer noch unnötige Datenweitergabe, aber es ist nicht ganz so schlimm wie Facebook per http. Hier haben wir in den Jahren seit Snowden enorm Boden gutgemacht.

Schritt 2: Immer den Browser und das Betriebssystem aktuell halten. Am besten obsessiv jeden Morgen manuell den „Nach Updates suchen“-Knopf klicken.

Schritt 3: Gewohnheiten ändern. Daten nicht ohne Not weitergeben. Keine sozialen Netze mehr, keine Cloud-Dienste. Wo ein Totalausstieg sich nicht sofort umsetzen lässt, zumindest alle Datenschutzeinstellungen durchgehen und unnötige Datenweitergabe ausschalten. Der Browser etwa muss keine Statistiken an den Hersteller weitergeben. Und Adblocker im Browser sind, nicht nur aus Datenschutzgründen, sondern auch weil die Werbenetzwerke sich immer wieder für das Verbreiten von Schadsoftware missbrauchen lassen, digitaler Selbstschutz.

Schritt 4: Sich über Datenschutz- und Freiheitsaktivisten informieren und mal hingehen, mit den Leuten reden. Der größte Feind der Freiheitsrechte sind Leute, die nicht für ihre Rechte kämpfen, weil sie den Kampf schon verloren wähnen

Den kompletten Beitrag findet Ihr hier:
„Die Schutzmechanismen der Demokratie haben versagt“

Eröffnungsfeier der Lebensgemeinschaft „Lebensbogen“: Ein kurzer Bericht

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Etwas mehr als 20 Erwachsene und drei Kinder sind es derzeit, die auf dem Gelände an den Helfensteinen (Zierenberg) zusammen leben. Im Mittelpunkt des Projekts Lebensbogen steht das Thema Nachhaltigkeit.

Im Rahmen der Eröffnungsfeier am 25.06. war unser Verein ebenfalls mit einem Stand vertreten. Mit Fahrrädern und allerlei Gepäck angereist, dekorierten wir auf drei Tischen unseren Mini-Umonstmarkt. Auch die zahlreichen Infoblätter und einige Postkarten durften da nicht fehlen. Viel los war zunächst nicht. Der Grund: Es goss wie aus Eimern. Erst als eine halbe Stunde später als sich die Sonne ihren Weg bahnte und die zahlreichen Gäste von der Eröffnungszeremonie über das Gelände strömten kam deutlich mehr Leben auf.

Es spielte Musik, es wurde viel gelacht und mit einigen Leuten entwickelten sich immer wieder interessante Gespräche. Viele Spenden gabs leider nicht. Dafür waren die veganen Suppen umso leckerer. Wir wünschen den Lebensboglern auf ihrer spannenden Reise weiterhin alles Gute! Mehr Infos zur Lebensgemeinschaft auf www.lebensbogen.de

Tag der Erde in Kassel: Unser Fazit

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Schön war´s. Und kunterbunt.

Die Menschen kamen von links, von rechts, von überall. Trotz Schnee-Regen-Chaos. Mit manchen kam man ins Gespräch, andere nahmen schnell ein paar Flyer mit und wieder andere schnupperten sich durch den Warenbestand am Umsonstmarkt.

Wie oben angedeutet spielte das Wetter zwischendurch verrückt. Typisch April eben. Schnee-Hagel, etwas Sonne, wieder Schnee. Und zwischendurch wehte der Wind gar einen unserer Tische um. Trotz allem: Es war viel los.

Nicht wenige Spielsachen wechselten in glückliche Kinderhände. Bei den Erwachsenen hoch im Kurs waren die vielen bunten Halstücher. Auch schön: Nicht wenige wollen ihren Keller/Dachboden ausräumen und den Umsonstladen mit Nachschub versehen.

Ein schöner Tag. Mit vielen Kontakten und einem abwechslungsreichen Programm. Einziger Wermutstropfen: An vielen Ständen gabs fast nur konventionell produzierte Waren. Fleisch gabs zuhauf in Bio. Ganz toll, wenn man Veganer ist. Trotzdem: Bis zum nächsten Jahr!

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Unser täglich Müll gib uns heute

PANO

Kommt Zeit, kommt Müll, doch Müll kommt schneller.

Egal ob im eigentlich heimeligen Burgpark Wolfhagen,

um Kindergarten und Musikschule herum

oder auf dem Weg zum Flugplatz am Graner Berg.

Müll kommt schnell, kommt schneller.

Guten Appetit!

Bilanz 2015: Aktivhof in Planung, Umsonstladen Wolfhagen mit Sorgen

Sich aktiv für eine gerechtere Gesellschaft eingesetzt: Für 2015 ziehen wir insgesamt eine positive Bilanz. Mit dem geplanten Aktivhof in Viesebeck steht zudem das nächste Großprojekt an.

In dem Aktivhof sollen insbesondere junge Menschen einen Platz finden, an dem sie die Natur erkunden und kreativ tätig sein können. Ein Platz an dem die Kinder auf Entdeckungsreise gehen können – mit viel Platz zum Toben. Dabei sollen Experimente genauso auf dem Programm stehen, wie kreative Arbeiten mit Holz und Ton. Auch eigenes Gemüse wollen wir mit den Kindern anbauen und verarbeiten. Der hauseigene Streichelzoo darf eben sowenig fehlen. Ab Sommer sind die ersten Aktionen für Kinder und Jugendliche geplant.

Der Betrieb des Umsonstladens Wolfhagen war hingegen geprägt von Licht und Schatten. Besonders unter den Flüchtlingsfamilien hat sich der Umsonstladen herumgesprochen und stellt für viele einen beliebten Anlaufpunkt dar. Ebenfalls positiv: Es wurden und werden viele tolle Sachspenden abgegeben, die meist neue glückliche Besitzer. Der Umsonstladen wird von vielen als sichtbares Zeichen gegen die Wegwerfgesellschaft gesehen. Dennoch reichen die Geldspenden nicht immer zur Deckung der Mietkosten aus. Mit etwas mehr Unterstützung sollte aber auch das machbar sein so unsere Hoffnung.

Demgegenüber hat sich die wöchentliche Betreuung der Flüchtlingskinder in Gasterfeld sehr gut eingespielt. Den Kindern stehen mittlerweile zahlreiche Spielzeuge für alle Wetterlagen zur Verfügung. Seit Sommer engagieren sich zudem weitere Helferinnen. Aufgrund dessen gibt es nun regelmäßige Bastelangebote, die von den Kindern dankend angenommen werden. Der Spendenaktion für die Schulkinder der Flüchtlingsfamilien folgten weitere für Calden und Griechenland. Das letzte Jahr war aus gutem Grund sehr auf das Thema Flüchtlinge fokussiert. Nach unserem zweimaligen Besuchen in Griechenland und den dort gemachten Erfahrungen steht für uns fest, dass die Flüchtlingshilfe auch in diesem Jahr ein zentrales Element sein wird.

 

Frohes Neues Jahr!

Silvester WOH

(M)ein Vorsatz fürs Neue Jahr: Neuorientierung – im Großen wie im Kleinen

Neu HP

Während ich diese Zeilen schreibe, sitze ich in einem beheizten Raum, trinke Tee und sehe gelegentlich unseren Hunden bei der Fellpflege zu. Die Welt scheint in Ordnung, jedenfalls im hier und jetzt. Sobald ich aber die Perspektive verändere, bietet sich mir ein vollkommen neues Bild.

Der Sicherheitsmann im Irak etwa, der die Pipeline bewacht, durch die mein Heizöl fließt und der seine halbe Familie im Krieg verloren hat, er hat eine ganz andere Geschichte erlebt. Das Gleiche gilt für die Teebäuerin in Indien oder den Arbeiter in einer Cobaltmine im Kongo, der die Mineralien aus dem Boden holt, ohne die mein Computer nicht funktionieren würde. Mit all diesen Menschen bin ich – obwohl ich sie nicht kenne – verbunden.

Und ich muss erkennen: Die vom sogenannten Westen ausgehende Expansion der letzten 500 Jahre war für einen großen Teil der Menschheit vor allem eine Geschichte von Vertreibung, Verelendung, massiver Gewalt und der Zerstörung ganzer Ökosysteme. Bis heute.

Eine Neuorientierung fängt damit an, den Standpunkt der Betrachtung zu FAIRändern. Fangen wir damit an! Als Motivationsschub könnte Euch folgendes Buch dienen, aus dem ein Teil des obigen Textes stammt:

Das Ende der Megamaschine