UFOs? Nein, „nur“ Hunde und ihre Leckerlies!

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Jeder der einen Hund hat weiß: Hunde sind verfressen. Und: Für Leckerlies würden sie alles tun. Also fast alles. In diesem Falle haben wir Pico und Bella mit einer Reiswaffel gelockt (die bekommen sie nur ganz selten). Beide ließen sich nicht lange bitten: Sie sahen, sprangen und fraßen. Und wie!!!

P.S. Die Hand von Frauchen haben sie drangelassen. Glück gehabt! ;o)

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Es geht voran…

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Die Wetterseite nimmt immer mehr ihre neue Form an: Nachdem wir in Eigenregie Dutzende von wärmeisolierenden Hanfmatten angebracht hatten, folgt nun die formschöne Lärchenverkleidung. Glücklicherweise war das Amt für Denkmalschutz einmal mehr sehr entgegenkommend – vor wenigen Jahrzehnten noch undenkbar. Derweil wird an der Villa PiccoBella weiter fleißig gemessen, zugesägt und angepasst. Demnächst geht’s weiter mit Verputzen und Dämmen  des unteren Bereichs. Kurzum: Es gibt viel zu tun!

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„Gleich gibts was“ oder: Entflohen muss sein!

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Haustiere. Flöhe. Wer kennt das nicht? Die keinen Plagegeister jucken nicht nur, nein, sie vermehren sich auch rasant.

Erste Warnzeichen: Die Katzen – allen voran Finn und Felix – kratzten sich auffällig oft und ausgiebig. Das hieß für uns: Kamm schnappen und ran an die Katzen! Glücklicherweise nehmen die Tiere das Kämmen ziemlich locker, so dass erstmal ordentlich rumgeschnurrt wird. Also meistens. Irgendwann ist dann aber auch bei den Katzen Schluss mit lustig. So wie hier bei Felix.

Etwas länger und er hätte Frauchen eine gelangt. Oder wollte er doch nur den lästigen Fotografen loswerden? Wir werden es nie erfahren… ;o)

Er hats nicht anders verdient…

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Bogan, der Schreckliche. Er rennt alles und jeden um. Er schleckt. Er bellt. Er haut mit der Pfote. Und warum? Na, ganz einfach: Weil er spielen will. Wild. Frei. Und mit ganz viel Spaß!

Herrchen wurde es dann irgendwann doch zu bunt und hat sich den alten Knochen kurzerhand geschnappt und mal herzhaft zugebissen. Also spielerisch. Und was macht Bogi? Freut sich wie Bolle und will Herrchen niederschlecken. Hat er dann schließlich auch geschafft, die Bilder können wir hier allerdings nicht zeigen. Wie oben schon gesagt: Bogan, der…. genau!!! ;o)

Die Villa PiccoBella: Erstens kommt es anders, zweitens als man denkt. Teil 1

Eigentlich wollten wir erst ab 2017 weitere tierische Mitbewohner_innen ins Haus holen, in das Haus, das wir erst April 2016 bezogen haben und das einen großen Sanierungsbedarf hat. Doch schnell war klar – die Rechnung haben wir ohne Felix gemacht. Felix schnurrte schon im März zwischen unseren Beinen rum als wir noch gar nicht im Haus wohnten. Der junge Kerl – damals noch kein Jahr alt – gehörte wie wir herausfanden zu einer benachbarten Katzenfamilie. Hier leben ca. neun Katzen hauptsächlich um das Haus herum. Sie bekommen Futter, haben kuschelige Liegeplätze und werden bei Bedarf kastriert – so auch Felix. Felix und sein Bruder Finn wurden von der Familie als Babys gefunden und aufgepäppelt. Leider kommt es hier im Ort immer wieder dazu, dass Babykatzen gefunden werden – dazu später mehr.

Nun ist der junge Herr ja ein Feinköstler und schaute, wo er das leckerste Futter bekommt 🙂 Da wir uns von seinen Schmeicheleien gefangen nehmen ließen, fragten wir, ob es in Ordnung sei, wenn Felix uns besuchen käme – natürlich würde er dann bei uns auch was zu essen bekommen. Ja, war ok. Super dachten wir, nun haben wir eine Besuchskatze, noch dazu eine, die keine Angst vor Hunden hat – ganz besonders wichtig, da unser Wuffis Katzen bisher mehr als Jagdobjekte angesehen hatten. Und da wir planten langfristig auch einigen Katzen ein neues zu Hause zu geben freuten wir uns, dass wir unsere Hunde schon mal mit dem Gedanken vertraut machen konnten.

Was wir nicht geplant hatten:

Erstens fand Felix es bei uns so nett, dass er immer öfter zu uns kam, zweitens brachte er nach einigen Wochen seinen Bruder Finn mit (so heißen sie bei uns).

Und Anfang Juni kamen dann zwei Babykätzchen zu uns: Fine und Baghira. Sie wurden in der Nachbarschaft gefunden, eine Mutter war aber nicht mehr in der Nähe zu sehen. Die Familien, die sich bisher um verlassene Babykatzen gekümmert hatten waren ausgelastet. So beschlossen wir die beiden ca. 1,5-wöchigen Minis aufzunehmen. Die ersten Tage waren schwierig – die Ersatzmilch schmeckte offensichtlich nicht. Doch dann ging es erst einmal aufwärts mit beiden, sie tranken gut und wurden schon größer. Leider mussten sie aber Medikamente nehmen, diese wurde auch in das Mündchen gespritzt. Das hat unserer Fine so missfallen, dass sie seither schlechter trank. Und eines morgens – ohne Anzeichen am Vortag – tot in der Kinderstube lag. Sie sah aus als würde sie schlafen 🙁 Ihr Brüderchen hingegen war weiterhin putzmunter und nahm fleißig weiter zu. Auch wenn ihm die Milch weiterhin nicht schmeckte. So probierten wir – nach Rücksprache mit der Tierarztpraxis – bereits in der sechsten Woche die Verwendung von Nassfutter aus. Und siehe da – unser kleines Raubtier stürzte sich auf das leckere Essen. Einige Zeit gaben wir ihm zusätzlich die Aufzuchtmilch. Sie soll wichtige Bestandteile für die Minis enthalten. Da er sich aber weiterhin massiv wehrte gaben wir dies nach einigen Tagen auf. Er aß ja sehr gut.

Fortsetzung folgt…

PiccoBella – Frauchen 1:0

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Willkommen zum Finale der diesjährigen Tauzieh-Weltmeisterschaft. Es stehen sich gegenüber die bislang ungeschlagenen Titelverteidiger PiccoBella und ihre Herausforderin mit dem schnöden Namen „Frauchen“.

Und da geht es auch schon direkt los: Gut zugebissen nehmen PiccoBella ihre Gegnerin in die gefürchtete Zange. Jetzt heißts vor allem „Zieeeeheen!!!“. Da wird  gelauert, ruckartig gezogen und vor allem lautstark geschnaubt. Beide Seiten geben sich nichts, doch…. meine Damen und Herren…. ich glaube, wir stehen kurz vor einer Entscheidung: Da, Frauchen versucht mit brachialer Gewalt die beiden Titelverteidiger in die Luft zu heben, derweil ihr Schreien mit lässigem Knurren gekontert wird. Keiner will nachgeben, obgleich die Kräfte schwinden. Doch Achtung! Frauchen versucht mit einem letzten Kraftakt ihre beiden Kontrahenten zum Aufgeben zu zwingen: Sie zieeeeeht – und lässt mit einem Mal das Seil los, nur um plötzlich wie ein nasser Sack zu Boden zu sinken. Aus, aus und vorbei!

Wunderbare Verteidigung von PiccoBella, die einmal mehr ihren Biss unter Beweis stellen. Glückwunsch an die alten und neuen Weltmeister!!! ;o)

Der mit dem Feuer spielt…

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Baghira ist unser Sonnenschein. Und eine Katze. Sprich: Er ist verdammt neugierig! Kurzum: Es wird es nie langweilig. Gestern Abend hatte Baghira es sich also zum Ziel gemacht, ein wenig mit dem Feuer zu spielen. Genauer: Mit den von Flammenzungen umspielten Hölzern, die da so lustig winkten. Der wird doch etwa nicht? Bange Sekunden später war klar: Nein, er wird nicht – alles gut. Das Feuer war ihm letztlich doch nicht geheuer, so dass er schließlich abließ. Also dann, auf zum nächsten Abenteuer! ;o)

Je oller umso doller

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Bogan ist ein ganz alter Knochen. Sieht schlecht, hört nur wenn er will und Laufen ist dank Arthrose auch mehr schlecht als recht. Nicht so beim Spielen! Hier taut Bogan immer wieder richtig auf, mobilisiert eine nie für möglich gehaltene Ausdauer und lässt Herrchen samt Frauchen regelrecht Bauklötze staunen. Gestern war Herrchen außer Haus. Als er wiederkam, traute er seinen Augen nicht: Die Hunde – auch Bogan – machten Party. Mit Frauchen! Ein Beweisfoto konnte auf die Schnelle noch gemacht werden. ;o)

P.S. Ob die jetzt feierten, weil Herrchen weg war, ließ sich im Nachhinein – bis auf ein vielsagendes Grinsen – nicht mehr bestimmen… *hust*

Wenn zwei sich streiten…

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Heute war es mal wieder soweit. Pico findet im Wald ein verwunschenes Stöckchen und trottet voller Finderstolz neben Herrchen her. Doch die Freude währte nicht lange: Denn aus dem Hintergrund raste mit einem Mal Bella an und schnappte nach dem Stöckchen. Ihr müsst wissen: Bella will sonst eigentlich niemals nicht Stöckchen spielen. Eigentlich. Heute also – an diesem so sonnenverwöhnten Herbsttag – war alles anders. Bella wollte das Stöckchen. Pico auch. Und so entbrannte ein wüstes ziehen, drücken und knurren. Mal hatte Bella die Oberhand, dann wieder konnte Pico sich kurzzeitig mit Stöckchen absetzen. Bis Bella doch wieder an ihm dran war. So ging das minutenlang. Am Ende hatte auch Herrchen seinen Spaß: Mit Fotoapparat bewaffnet konnte er das muntere Treiben genüßlich festhalten, derweil das Stöckchen in tausend Einzelteile zerbröselte!!! Tja, wo rohe Kräfte sinnlos walten – oder so ähnlich. ;o))

Aus dem Tagebuch einer „Meisterdiebin“ oder: Bella geht aufs Ganze

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Herrchen spielt zu Hause am PC manchmal ein Schleichspiel: Thief – oder so ähnlich. Ich guck ihm nicht selten dabei zu. Heimlich natürlich. Der kriegt vor lauter Bildschirmstarren eh nix mit.

So hab ich mir den einen oder anderen Trick abgeschaut und übe seitdem ganz fleißig – zum Beispiel: Heimlich Anschleichen und dann aus dem Hinterhalt Herrchen anspringen. Oder Frauchen. Sehr lustig!

Heute habe ich das mit dem Schleichen mal im Wald ausprobiert. Herrchen hat irgendwas im Laub beobachtet und war völlig weggetreten. Meine Chance – jetzt oder nie! Ich mich also leise an ihn rangeschlichen und – schwupps – einige Leckerlies aus seiner Jackentasche gemopst. Was lässt der die auch so sperrangelweit offenstehen? Selbst schuld! Hab gleich darauf nochmal welche stiebitzt – sehr lecker. Und natürlich: Er hat wieder nix gemerkt – Anfänger!

Aller guten Dinge sind drei dachte ich mir. Da will ich also gerade einen weiteren wohlverdienten Bissen nehmen, da dreht Herrchen sich um und…. oh, oh… der guckte garnicht nett. Ich schnurstracks losgerannt und erstmal um einen dicken Baum herum außer Sicht – puh. Dann schnell ins herbstliche Laub gebuddelt, bis nix mehr zu sehen war. Na ja… zumindest war das der Plan. Leider hat Herrchen mich erwischt, als nur noch mein Kopf aus dem Laub herausluckte. Mist!!! Eine Meisterdiebin fällt halt nicht vom Himmel. Egal, beim nächsten Ausflug klappts bestimmt besser. Wäre doch gelacht… ;o)