Angekommen!

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Bogan, ca. 14 Jahre alt. Zur Zeit nicht so gut zu Fuß aber sehr neugierig und, wie sollte es anders sein: dauerhungrig!

Er wird damit erstes offizielles Villa PiccoBella Tier. Die bisherigen Bewohner_innen Pico, Bella, Rica und Peter sind und bleiben unsere Tiere. Für die Villa PiccoBella Tiere suchen wir Patinnen und Paten, die uns bei der Finanzierung unterstützen.

Wir wollen insbesondere älteren oder aus anderen Gründen ungewollten Tieren einen Platz in unserer Familie geben. Bogan lebt bereits seit 2012 im Tierheim. Wir denken, das reicht – deswegen ist er nun bei uns.

Wer uns bei den Futter- und Medikosten unterstützen mag:

Betreff Bogan – Spendenkonto: http://fairaendern.org/?page_id=2

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Tag der Erde in Kassel: Unser Fazit

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Schön war´s. Und kunterbunt.

Die Menschen kamen von links, von rechts, von überall. Trotz Schnee-Regen-Chaos. Mit manchen kam man ins Gespräch, andere nahmen schnell ein paar Flyer mit und wieder andere schnupperten sich durch den Warenbestand am Umsonstmarkt.

Wie oben angedeutet spielte das Wetter zwischendurch verrückt. Typisch April eben. Schnee-Hagel, etwas Sonne, wieder Schnee. Und zwischendurch wehte der Wind gar einen unserer Tische um. Trotz allem: Es war viel los.

Nicht wenige Spielsachen wechselten in glückliche Kinderhände. Bei den Erwachsenen hoch im Kurs waren die vielen bunten Halstücher. Auch schön: Nicht wenige wollen ihren Keller/Dachboden ausräumen und den Umsonstladen mit Nachschub versehen.

Ein schöner Tag. Mit vielen Kontakten und einem abwechslungsreichen Programm. Einziger Wermutstropfen: An vielen Ständen gabs fast nur konventionell produzierte Waren. Fleisch gabs zuhauf in Bio. Ganz toll, wenn man Veganer ist. Trotzdem: Bis zum nächsten Jahr!

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Flohmarkt in der Villa PiccoBella: Unser Fazit

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Nach tagelangen Vorbereitungen waren wir natürlich gespannt. Gespannt, was wir alles an Mann und Frau bringen können. Gespannt, wie die Idee eines Aktivhofs für Kinder und Jugendliche in Viesebeck aufgenommen wird.

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Kurzum: Wir waren freudig überrascht, wie groß das Interesse ist. Manch einer hätte seine Kinder am liebsten gleich schon mal vorbeigebracht, andere freuten sich darüber, dass wieder mehr Leben und Schwung ins Dorf kommt. Doch bis im Sommer die ersten Aktionen stattfinden können, gilt es zunächst die Arbeiten am und im Haus zu bewältigen. Es gibt viel zu tun.

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Vom Hausflohmarkt selbst ging zwar weniger weg als erhofft, aber die gesammelten Spenden sind schon mal ein guter Startschuss. Nicht zu vergessen: Unsere veganen Waffeln waren der Hit. Selbst mancher Skeptiker war nach den ersten Bissen so begeistert, dass gleich nachgeordert wurde. :o)

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Hausflohmarkt: Die „Villa PiccoBella“ lädt ein

Bald ist es soweit. Mit dem Hausflohmarkt öffnet unser Aktivhof „Villa PiccoBella“ zum ersten Mal seine Pforten. Platz schaffen heißt die Devise. Im Haus selbst gibts noch Umengen zu tun. Vom Tapeten reißen bis hin zum Teppiche entfernen oder Wände abklopfen.

Im Sommer sollen dann die ersten Aktionen für Kinder und Jugendliche starten – bis dahin ersts aber erstmal: Ärmel hochkrempeln und anpacken!

Ostersamstag, den 26.03.16 von 10-18 Uhr

Ostersonntag, den 27.03.16 von 14-18 Uhr

Ostermontag, den 28.03.16 von 14-18 Uhr

Elmarshäuser Str. 1, Wolfhagen-Viesebeck

Es lohnt sich zu stöbern. Ob Möbel, Elektrogeräte, Dekoartikel oder Haushaltsbedarf aller Art – bei uns wird (fast) jeder fündig!

Nicht zu vergessen: Fürs leibliche Wohl ist ebenfalls gesorgt. Von Kuchen, Waffeln bis hin zu veganen Snacks.

Alle Einnahmen kommen dem Aktivhof „Villa PiccoBella“ zugute. In diesem Sinne: Wir freuen uns auf Euren Besuch!

 

Karneval mit den Flüchtlingskindern

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Schön wars. Lustig wars. Und vor allem: Bunt! Der Renner in diesem Jahr war natürlich das Schminken. Hier einige Schnappschüsse der kunterbunten Kinderschar. Außerdem: Ein großes Dankeschön an alle Helferinnen!!

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Unser täglich Müll gib uns heute

PANO

Kommt Zeit, kommt Müll, doch Müll kommt schneller.

Egal ob im eigentlich heimeligen Burgpark Wolfhagen,

um Kindergarten und Musikschule herum

oder auf dem Weg zum Flugplatz am Graner Berg.

Müll kommt schnell, kommt schneller.

Guten Appetit!

Bilanz 2015: Aktivhof in Planung, Umsonstladen Wolfhagen mit Sorgen

Sich aktiv für eine gerechtere Gesellschaft eingesetzt: Für 2015 ziehen wir insgesamt eine positive Bilanz. Mit dem geplanten Aktivhof in Viesebeck steht zudem das nächste Großprojekt an.

In dem Aktivhof sollen insbesondere junge Menschen einen Platz finden, an dem sie die Natur erkunden und kreativ tätig sein können. Ein Platz an dem die Kinder auf Entdeckungsreise gehen können – mit viel Platz zum Toben. Dabei sollen Experimente genauso auf dem Programm stehen, wie kreative Arbeiten mit Holz und Ton. Auch eigenes Gemüse wollen wir mit den Kindern anbauen und verarbeiten. Der hauseigene Streichelzoo darf eben sowenig fehlen. Ab Sommer sind die ersten Aktionen für Kinder und Jugendliche geplant.

Der Betrieb des Umsonstladens Wolfhagen war hingegen geprägt von Licht und Schatten. Besonders unter den Flüchtlingsfamilien hat sich der Umsonstladen herumgesprochen und stellt für viele einen beliebten Anlaufpunkt dar. Ebenfalls positiv: Es wurden und werden viele tolle Sachspenden abgegeben, die meist neue glückliche Besitzer. Der Umsonstladen wird von vielen als sichtbares Zeichen gegen die Wegwerfgesellschaft gesehen. Dennoch reichen die Geldspenden nicht immer zur Deckung der Mietkosten aus. Mit etwas mehr Unterstützung sollte aber auch das machbar sein so unsere Hoffnung.

Demgegenüber hat sich die wöchentliche Betreuung der Flüchtlingskinder in Gasterfeld sehr gut eingespielt. Den Kindern stehen mittlerweile zahlreiche Spielzeuge für alle Wetterlagen zur Verfügung. Seit Sommer engagieren sich zudem weitere Helferinnen. Aufgrund dessen gibt es nun regelmäßige Bastelangebote, die von den Kindern dankend angenommen werden. Der Spendenaktion für die Schulkinder der Flüchtlingsfamilien folgten weitere für Calden und Griechenland. Das letzte Jahr war aus gutem Grund sehr auf das Thema Flüchtlinge fokussiert. Nach unserem zweimaligen Besuchen in Griechenland und den dort gemachten Erfahrungen steht für uns fest, dass die Flüchtlingshilfe auch in diesem Jahr ein zentrales Element sein wird.

 

Frohes Neues Jahr!

Silvester WOH

(M)ein Vorsatz fürs Neue Jahr: Neuorientierung – im Großen wie im Kleinen

Neu HP

Während ich diese Zeilen schreibe, sitze ich in einem beheizten Raum, trinke Tee und sehe gelegentlich unseren Hunden bei der Fellpflege zu. Die Welt scheint in Ordnung, jedenfalls im hier und jetzt. Sobald ich aber die Perspektive verändere, bietet sich mir ein vollkommen neues Bild.

Der Sicherheitsmann im Irak etwa, der die Pipeline bewacht, durch die mein Heizöl fließt und der seine halbe Familie im Krieg verloren hat, er hat eine ganz andere Geschichte erlebt. Das Gleiche gilt für die Teebäuerin in Indien oder den Arbeiter in einer Cobaltmine im Kongo, der die Mineralien aus dem Boden holt, ohne die mein Computer nicht funktionieren würde. Mit all diesen Menschen bin ich – obwohl ich sie nicht kenne – verbunden.

Und ich muss erkennen: Die vom sogenannten Westen ausgehende Expansion der letzten 500 Jahre war für einen großen Teil der Menschheit vor allem eine Geschichte von Vertreibung, Verelendung, massiver Gewalt und der Zerstörung ganzer Ökosysteme. Bis heute.

Eine Neuorientierung fängt damit an, den Standpunkt der Betrachtung zu FAIRändern. Fangen wir damit an! Als Motivationsschub könnte Euch folgendes Buch dienen, aus dem ein Teil des obigen Textes stammt:

Das Ende der Megamaschine

Flüchtlingshilfe in Griechenland: Tagebuch aus Idomeni (9)

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Nun sind wir auf der Rückreise – zumindest die Meisten, einige wollen weiter nach Chios.

Diese Nacht hatten wir aber noch einmal genutzt und sind nochmal zum Camp um dort Kleider und Tee auszugeben. Das Verteilen von wenigen Dingen an einem anderen Standort wurde seit Samstagnachmittag wieder erlaubt. Wenn auch unter erschwerten Umständen, so konnten wir doch wieder vielen Menschen helfen und etwas erfreuen. Und es waren wieder viele diese Nacht. Die ganze Nacht. Wir starteten um 23 und endeten um 7:30. Die beiden Fahrerinnen von heute waren natürlich nicht dabei.

Wieder gab es Bilder, die bleiben. Eine Frau I’m Rollstuhl, die mit großer Mühe von einem Mann mit Fußbeschwerden geschoben wurde. Über den schotterartigen Weg…Oder die Kleine, deren Windel zu wenig ausgehalten hat – für das Wechseln blieb keine Zeit… Der Mann, der nicht den Erstbesten Pullover nehmen wollte und dafür mißbilligende Worte einer nicht zu unserer Gruppe gehörenden Helferin erntete.

Andere, die sich über Sachen freuten. Weitere, denen wir leider nicht helfen konnten. Die wir auf die nächste Station vertrösteten.