„Nein!“ zur Totalität der Überwachung

„Zu argumentieren man mache sich nichts aus Privatsphäre, weil man nichts zu verbergen habe, ist wie zu sagen, man mache sich nichts aus Redefreiheit, weil man nichts zu sagen habe.“

Edward Snowden

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Viele Menschen sehen angesichts der möglichen oder tatsächlichen Übermacht des Überwachungsstaates kaum mehr eine Möglichkeit der Gegenwehr. Argumente wie „wenn die mich überwachen wollen, können sie es eh tun, also kann ich auch meine Selfies bei Facebook hochladen“ greifen aber zu kurz. Die einfachste und beste Verteidigung gegen den Überwachungsstaat ist es, den Überwachern so unangenehm und teuer wie möglich zu machen, indem man sich in Datensparsamkeit übt und alle Daten nur verschlüsselt abspeichert und überträgt.

Schritt 1: https:// statt http://, nicht nur beim Onlinebanking, sondern auch bei Google und sonst überall. Facebook per https ist immer noch unnötige Datenweitergabe, aber es ist nicht ganz so schlimm wie Facebook per http. Hier haben wir in den Jahren seit Snowden enorm Boden gutgemacht.

Schritt 2: Immer den Browser und das Betriebssystem aktuell halten. Am besten obsessiv jeden Morgen manuell den „Nach Updates suchen“-Knopf klicken.

Schritt 3: Gewohnheiten ändern. Daten nicht ohne Not weitergeben. Keine sozialen Netze mehr, keine Cloud-Dienste. Wo ein Totalausstieg sich nicht sofort umsetzen lässt, zumindest alle Datenschutzeinstellungen durchgehen und unnötige Datenweitergabe ausschalten. Der Browser etwa muss keine Statistiken an den Hersteller weitergeben. Und Adblocker im Browser sind, nicht nur aus Datenschutzgründen, sondern auch weil die Werbenetzwerke sich immer wieder für das Verbreiten von Schadsoftware missbrauchen lassen, digitaler Selbstschutz.

Schritt 4: Sich über Datenschutz- und Freiheitsaktivisten informieren und mal hingehen, mit den Leuten reden. Der größte Feind der Freiheitsrechte sind Leute, die nicht für ihre Rechte kämpfen, weil sie den Kampf schon verloren wähnen

Den kompletten Beitrag findet Ihr hier:
„Die Schutzmechanismen der Demokratie haben versagt“

Spielefest in der Pommernanlage: Spiel und Spaß für Groß und Klein

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Toll wars! Die Sonne strahlte und mit ihnen die Kinder. An unserem Stand wurde wie wild geschminkt, so dass in kürzester Zeit überall Prinzessinnen und Spidermans übers Gelände huschten. An anderer Stelle bastelten die Kinder fleißig Mini-Windräder oder bauten sich aus Luftballons und Sand eigene Spielbälle.

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Nicht zu vergessen die unzähligen Spielgeräte, an denen sich die Kinder austoben konnten. Manch einer wagte gar eine Partie Hockey mit den Großen. Zwischendurch wurden Melonen verteilt, an denen auch viele Erwachsene ihre Freude hatten. Wer etwas Ruhe brauchte, nahm unter den schattenspendenden Bäumen Platz.

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Kurzum: Spiel und Spaß für Groß und Klein. So sollte es sein. Wiederholung nicht ausgeschlossen. Und nicht zu vergessen: Ein dickes Dankeschön an alle Helfer_innen, die das Spielefest erst möglich gemacht haben!!!

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Ob jung, ob alt…

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Ob Babykätzchen Baghira beim Füttern oder Hunde-Senior Bogan bei der Waschung – in der Villa PiccoBella ist immer was los!

Als einwöchiges Fundkätzchen zu uns gekommen entwickelt sich Baghira prächtig. Er frißt mittlerweile wie ein Großer und legt täglich zu. Fast noch wichtiger als Fressen: Toben, toben, toben. Egal ob Ball oder – noch besser – Herrchens Hand – hier gibts für ihn kein Halten mehr. Auf Katzenklo gehen? Auch kein Thema! In diesem Sinne: Weiter so kleiner Baghira!!

Senior Bogan frißt ebenfalls für sein Leben gern. Ein Leckerlie vor Augen ist alle Arthrose vergessen und er hüpft (!) wie ein junges Karnickel durch den Garten. Toll! Weniger toll war ein blutiges Ekzem, dass er sich zugezogen hatte. Dem ersten Schock folgte Erleichterung: Alles nicht weiter dramatisch laut Tierärztin. Von daher heißts alsbald wieder: Spring Bogan, spring!

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Im Umsonstladen Wolfhagen heißt es jetzt: Kunst zu verschenken!

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WOLFHAGEN. Unter dem Motto „Kunst ist für alle da“ will der Wolfhager Fotokünstler Thomas Bölke zum Nachdenken über den Wert von Kunst abseits des Marktes anregen. Gemeinsam mit unserem Verein verschenkt er im Umsonstladen Wolfhagen Bilder aus aktuellen Fotoprojekten.

Da die Aktion bei der Premiere 2014 großen Anklang fand folgt nun die Fortsetzung. Ein weiterer Grund: „Fotokunst muss meiner Meinung nach auch außerhalb des kommerziellen Systems existieren“ erläutert Bölke. Aufgrund von Profitinteressen trete die eigentliche Aufgabe von Kunst leider oft in den Hintergrund: Zu inspirieren.

Im Umsonstladen Wolfhagen kann jeder aus 20 Fotos seine Favoriten auswählen und direkt mit nach Hause nehmen. Zur Auswahl stehen mystische Nebellandschaften aus ganz Europa oder abstrakte, unwirklich anmutende Blumenaufnahmen. Einziger Wunsch der Projektpartner: Eine freiwillige Spende für den Verein. Die Spenden fließen unmittelbar in neue Projekte vor Ort. So planen wir in Zukunft vor allem den Aufbau des Aktivhofs Villa PiccoBella in Viesebeck. Unser Wunsch: Weitere ehrenamtlich Aktive zu finden, die bei den geplanten Projekten mitwirken wollen.

Mit der Kunstaktion wollen wir allen Bürgern ein Geschenk anbieten, ohne auf den Preis zu achten. Ein Prinzip, dass ja auch beim Umsonstladen im Vordergrund steht.

Der Umsonstladen ist Montag und Donnerstag von 15:00 bis 18:00 Uhr sowie Dienstag und Samstag von 10:00 bis 13:00 Uhr geöffnet.

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Unterwegs mit Rad und Hund

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Ui, was hatten wir Spass!

Nachdem ich endlich den Fahrradanhänger repariert hatte ging es heute das erste Mal mit allen Bellos auf Tour! Bogan kam von Anfang an im Hänger klar! WOW, das hatte ich nicht gedacht. Eigentlich wollten wir nur nen kurzen Weg zum Eingewöhnen fahren. Aber es klappte super. Zwischendurch ist Bogan natürlich auch mehrfach raus. Wollte ja auch seinen Senf dazu geben.

Das Ziel war Schwiegerelterns Garten. Mhhhh, da duftete es auch lecker – deren Wuffi isst nicht immer ganz auf. Den Rückweg hat Bogan dann komplett im Hänger genossen, den Fahrtwind um die Nase und das Ziel vor Augen: Den Futternapf zu Hause!!!

Faire Grüße,

Nadine

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Eröffnungsfeier der Lebensgemeinschaft „Lebensbogen“: Ein kurzer Bericht

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Etwas mehr als 20 Erwachsene und drei Kinder sind es derzeit, die auf dem Gelände an den Helfensteinen (Zierenberg) zusammen leben. Im Mittelpunkt des Projekts Lebensbogen steht das Thema Nachhaltigkeit.

Im Rahmen der Eröffnungsfeier am 25.06. war unser Verein ebenfalls mit einem Stand vertreten. Mit Fahrrädern und allerlei Gepäck angereist, dekorierten wir auf drei Tischen unseren Mini-Umonstmarkt. Auch die zahlreichen Infoblätter und einige Postkarten durften da nicht fehlen. Viel los war zunächst nicht. Der Grund: Es goss wie aus Eimern. Erst als eine halbe Stunde später als sich die Sonne ihren Weg bahnte und die zahlreichen Gäste von der Eröffnungszeremonie über das Gelände strömten kam deutlich mehr Leben auf.

Es spielte Musik, es wurde viel gelacht und mit einigen Leuten entwickelten sich immer wieder interessante Gespräche. Viele Spenden gabs leider nicht. Dafür waren die veganen Suppen umso leckerer. Wir wünschen den Lebensboglern auf ihrer spannenden Reise weiterhin alles Gute! Mehr Infos zur Lebensgemeinschaft auf www.lebensbogen.de

In der Villa Pico Bella tobt das Leben oder: Entspannung tut Not

Aller Anfang ist schwer. Oder besser: Aller Anfang ist tierisch. So hat die Villa Pico Bella mit Bogan nicht nur einen Hunde-Senior hinzugewonnen, sondern seit kurzem auch eine Baby-Katze. Das heißt für uns: Alle paar Stunden füttern und mit dem Kleinen spielen. Zwischendurch maunzt Streuner Felix weil sein Futtervorrat wieder mal zur Neige gegangen ist und auch die Hunde wollen ihre täglichen Streichel- und Laufeinheiten derweil die Kaninchen munter im Garten mummeln. Kurzum: Hier ist immer was los. Zwischendurch wird auf- und umgeräumt, es werden Wände freigelegt und Pläne geschmiedet wie die Villa Pico Bella zukünftig aussehen soll.

Bei allem Trubel darf eines jedoch nicht zu kurz kommen: Ruhe und Entspannung! Ich für meinen Teil finde diese am leichtesten in der Natur. Sprich: Im Wald zu stehen und alles ganz tief in sich einzusaugen. Die mannigfaltigen Tiergeräusche, die intensiven Gerüche welche nach dem Regen meine Nase streicheln. Oder Szenen wie aus einem Märchenbuch zu beobachten und mit der Kamera festzuhalten. Hier tanke ich Kraft, finde wieder zu mir selbst. In diesem Sinne: Hinsetzen und genießen!

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Fröhliches Gedeihen,

Thomas

Angekommen!

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Bogan, ca. 14 Jahre alt. Zur Zeit nicht so gut zu Fuß aber sehr neugierig und, wie sollte es anders sein: dauerhungrig!

Er wird damit erstes offizielles Villa PiccoBella Tier. Die bisherigen Bewohner_innen Pico, Bella, Rica und Peter sind und bleiben unsere Tiere. Für die Villa PiccoBella Tiere suchen wir Patinnen und Paten, die uns bei der Finanzierung unterstützen.

Wir wollen insbesondere älteren oder aus anderen Gründen ungewollten Tieren einen Platz in unserer Familie geben. Bogan lebt bereits seit 2012 im Tierheim. Wir denken, das reicht – deswegen ist er nun bei uns.

Wer uns bei den Futter- und Medikosten unterstützen mag:

Betreff Bogan – Spendenkonto: http://fairaendern.org/?page_id=2

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Tag der Erde in Kassel: Unser Fazit

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Schön war´s. Und kunterbunt.

Die Menschen kamen von links, von rechts, von überall. Trotz Schnee-Regen-Chaos. Mit manchen kam man ins Gespräch, andere nahmen schnell ein paar Flyer mit und wieder andere schnupperten sich durch den Warenbestand am Umsonstmarkt.

Wie oben angedeutet spielte das Wetter zwischendurch verrückt. Typisch April eben. Schnee-Hagel, etwas Sonne, wieder Schnee. Und zwischendurch wehte der Wind gar einen unserer Tische um. Trotz allem: Es war viel los.

Nicht wenige Spielsachen wechselten in glückliche Kinderhände. Bei den Erwachsenen hoch im Kurs waren die vielen bunten Halstücher. Auch schön: Nicht wenige wollen ihren Keller/Dachboden ausräumen und den Umsonstladen mit Nachschub versehen.

Ein schöner Tag. Mit vielen Kontakten und einem abwechslungsreichen Programm. Einziger Wermutstropfen: An vielen Ständen gabs fast nur konventionell produzierte Waren. Fleisch gabs zuhauf in Bio. Ganz toll, wenn man Veganer ist. Trotzdem: Bis zum nächsten Jahr!

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Flohmarkt in der Villa PiccoBella: Unser Fazit

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Nach tagelangen Vorbereitungen waren wir natürlich gespannt. Gespannt, was wir alles an Mann und Frau bringen können. Gespannt, wie die Idee eines Aktivhofs für Kinder und Jugendliche in Viesebeck aufgenommen wird.

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Kurzum: Wir waren freudig überrascht, wie groß das Interesse ist. Manch einer hätte seine Kinder am liebsten gleich schon mal vorbeigebracht, andere freuten sich darüber, dass wieder mehr Leben und Schwung ins Dorf kommt. Doch bis im Sommer die ersten Aktionen stattfinden können, gilt es zunächst die Arbeiten am und im Haus zu bewältigen. Es gibt viel zu tun.

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Vom Hausflohmarkt selbst ging zwar weniger weg als erhofft, aber die gesammelten Spenden sind schon mal ein guter Startschuss. Nicht zu vergessen: Unsere veganen Waffeln waren der Hit. Selbst mancher Skeptiker war nach den ersten Bissen so begeistert, dass gleich nachgeordert wurde. :o)

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