Pazifismus in Zeiten des Krieges

In den letzten Monaten hat sich unser Leben erneut auf den Kopf gestellt. Krise folgt auf Krise und eine gewisse Hilflosigkeit macht sich bei mir breit. Zudem bin ich zutiefst erschrocken, wie einfach es scheint, eine breite Masse Menschen zu beeinflussen und für den Krieg zu begeistern.

Pazifismus müsse man sich leisten können. Pazifismus in Zeiten des Krieges sei doch realitätsfern. Nein, Pazifismus sei geradezu dumm. Das und mehr muss ich mir anhören. Aber ist es vielleicht umgekehrt? Krieg können wir uns nicht leisten. Krieg gedeiht nur da, wo Realität verbogen wird. Krieg ist das Dümmste was uns Menschen passieren kann.

Aber wie kann sich Pazifismus in einer Situation wie dieser bewähren? Ja, machen wir die Herzen ganz weit für die Kriegsopfer in der Ukraine und überall sonst auf der Welt. Ihnen gilt unser Mitgefühl und unsere Solidarität. Für Putins Angriffskrieg gibt es einfach keine Entschuldigung, wenngleich der Westen gerne wegsieht, wenn es um die Vorgeschichte geht. Kein Konflikt fällt einfach so vom Himmel. In den Spiegel der eigenen Verfehlungen zu schauen kann ein erster Weg zu Erkenntnis sein. Und Verstehen.

Aber warum ist gerade Verstehen so negativ konnotiert, wo doch einzig Verstehen in der Lage wäre Brücken zum anderen zu bauen. Stattdessen werden die Gräben breiter. Und tiefer. Die Gegenseite zu verstehen heißt ja noch lange nicht, ihre Handlungen zu billigen oder gar gutzuheißen. Der von Putin begonnene Krieg ist ethisch ganz klar falsch. Punkt.

Dennoch müssen wir uns immer wieder die Frage stellen: Sollten wir uns durch Lieferung von schweren Waffen tiefer in diesen Krieg hineinziehen lassen und somit weiter an der Eskalationsschraube drehen? Scheint die Warnung vor einem Dritten Weltkrieg wirklich so überzogen? Ich dachte immer unserer Regierung sei es verboten Waffen in Kriegsgebiete zu liefern, aber sie tut es trotzdem. Wie kann das sein?

Natürlich wäre es vermessen, den Ukrainern das Recht auf Selbstverteidigung abzusprechen. Dergleichen steht mir nicht zu. Aber was ist mit zivilen Mitteln des Widerstands? Aus eigener Kraft kann die Ukraine diesen Krieg nicht gewinnen. Aber was ändern Waffenlieferungen aus dem Westen daran eigentlich? Könnte die Ukraine tatsächlich gewinnen? Oder würde das Töten und Sterben nur immer weiter gehen? Jeder Tag, den der Krieg weiterläuft ist ein schlechter Tag, jeder Tote ein Toter zu viel.

Selenskyj ist sehr geschickt darin, unser schlechtes Gewissen als schockierte Zuschauer für seine Ziele einzuspannen. Es scheint Teil der offiziellen ukrainischen Militärdoktrin zu sein, dass Militär und Bevölkerung im Fall einer russischen Aggression solange trotzen sollen, bis die NATO eingreift und das Blatt wendet. Bis die NATO eingreift? Wirklich?

Auf dieses Drehbuch dürfen wir uns auf keinen Fall einlassen. Aber ist angesichts der nahezu einhelligen Tonlage in den Medien eine Deeskalation überhaupt gewollt? Glauben wir wirklich durch weitere Waffenlieferungen würde Putin einknicken? Oder könnte es nicht genau umgekehrt sein: Mehr Druck erzeugt mehr Gegendruck? Wollen wir den Kipp-Punkt an dem Putin sich zu einer „starken“ Antwort gezwungen sieht wirklich kennenlernen?

All das scheint keine Hysterie zu sein, wenn z.B. selbst Militärs wie der Brigadegeneral a.D. Erich Vad dieselbe Gefahr sehen. Erinnern wir uns daran, wie grundfalsch der Westen einst die Lage in Afghanistan beurteilt hat. Oder in Syrien. Oder im Irak. Und jetzt sollen wir allen Ernstes sicher genug wissen, wie weit man gegenüber Putin gehen kann? Nein, danke! Krieg ist Chaos. Krieg erzeugt unendlich viel Leid. Krieg bringt Tod.

Stattdessen sollten wir über alle Grenzen hinweg gemeinsam den Frieden erneuern, Gespräche führen, den Ausgleich suchen. Gerade mit Russland. Und: Wir müssen uns für Abrüstung einsetzen. Wenn nicht jetzt, wann dann? Haben wir den Mut, diesen Wunsch nach Frieden deutlich auszusprechen. Fühlen wir unseren Entscheidungsträgern immer wieder auf den Zahn. Bleiben wir kritisch. Haken wir nach. Denn wie sagte Willy Brandt dereinst doch so trefflich: Frieden mag nicht alles sein, aber ohne Frieden ist alles nichts.

Spendenaktion Klimabotschafter*innen

Bildungsangebote rund ums Klima: Klimabotschafter suchen Unterstützung

WOLFHAGEN/KASSEL. Der Verein Fairändern sammelt aktuell Spenden für lokale Klimabotschafter. In dem Projekt „KlimaGesichter“ haben sich 13 Menschen aus dem globalen Süden als Klimabotschafter*innen qualifiziert. Das besondere hierbei: Sie verbinden wissenschaftliche Fakten mit ihren persönlichen Geschichten zu den Auswirkungen des Klimawandels in ihren Herkunftsländern. So referieren Vertreter*innen aus Afghanistan, Indien, Eritrea und dem Irak beispielsweise zu den Themen Artenvielfalt und Klimagerechtigkeit. Allen gemeinsam ist der Wunsch nach einem guten Leben für alle Menschen – auch im globalen Süden.

Das Verbundprojekt „KlimaGesichter“ des Bildungszentrums Jugendwerkstatt Felsberg e. V., des Unabhängigen Instituts für Umweltfragen und der Deutschen KlimaStiftung endete am 31. März. Ein neues Projekt in Nordhessen ist zwar in Arbeit, aber Projektanträge haben so ihre Tücken – Antragsfristen sind nur eine davon.
Bis dahin wollen alle Teilnehmer*innen am Ball bleiben und ihr vielfältiges Wissen weitergeben. Das bedeutet: Es sollen weitere Workshops und Seminare angeboten werden. Außerdem sind Straßentheaterprogramme in Arbeit, die im Rahmen der documenta erprobt werden sollen.

Hierfür brauchen die Klimabotschafter*innen finanzielle Unterstützung, um die Zahlung von Aufwandsentschädigungen für alle Referent*innen – zumeist Student*innen – garantieren zu können. „Voneinander und miteinander lernen ist unser Ziel“ erklärt Vorsitzende Nadine Schomburg, die mit in dem Projekt „KlimaGesichter“ aktiv war. Und es geht noch weiter: „Die ganzheitliche Klimabildung vor Ort soll auch dazu beitragen, dass Menschen in ihren Heimatländern Strategien im Umgang mit den Folgen des Klimawandels entwickeln.“ Die Spendenaktion läuft über die Plattform betterplace.org und kann wie folgt erreicht werden: https://www.betterplace.org/de/projects/107962-plan-et-b-global-peers-for-sustainability-ueberbrueckungszeit.

Aktuell geplant sind Beteiligungen an der Klimaschule im Sommer während der Dokumenta und am Klimaboot mit Workshops für Jugendliche.

Weitere Informationen folgen in den nächsten Tagen.

170 Kinder – Geschenkeaktion

An einem Sonntag im Januar, da war morgens um 10 noch fast niemand da.

Doch schnell sollte sich dies ändern, schon bald kamen die Kinder aus verschiedenen Ländern.

Kinder die lachen und spielen wollen, Kinder die schnell viel lernen sollen.

Neugierig schauten sie in den großen Raum, was sie sahen, das glaubten sie kaum.

999 bunte kleine und große Sachen, was könnte kind damit alles machen?

So viele schöne Dinge, für Große sogar ein paar Ringe.

Doch wie kann das sein, nur 3, 4 Sachen durften in die Tasche rein?

Um für alle etwas zu haben, gab es abgezählte Gaben.

170 große und kleine Kinder waren da, es reichte gerade, wie wunderbar.

Für jedes kleine Kind Kuscheltier und Kinderbuch, für Große gab es auch genug.

Spiele, Puzzle, Bücher, Stifte, Nektarinen, Nüsse, einzig fehlten 200 leckre Schokoküsse.

*Doch heut ist nicht alle Tage,wir kommen wieder, keine Frage

🙂

*Dank 2 größeren Spenden waren die Leckerlitüten sogar besser gefüllt: 1 Banane, 1 Apfel, 2 Nektarinen, Erdnüsse und ein bisserl was Süßes

Dass es so leer aussieht, liegt an dem Ding namens Corona, wir haben dementsprechend immer nur wenige zeitgleich hereingelassen. Und brav gelüftet, da wollte dann kaum jemand die Jacke ausziehen

😃
Ist möglicherweise ein Bild von 3 Personen, Personen, die stehen und Innenbereich
Keine Beschreibung verfügbar.






Aufnahmestopp im Spendenladen Wolfhagen!

Der Spendenladen in Wolfhagen platzt momentan aus allen Nähten. Es wird zu viel abgegeben und zu wenig mitgenommen. Mit anderen Worten: Wir können aktuell leider keine Warenspenden mehr annehmen.

Sollten wieder eine Entspannung eintreten, werden wir dies umgehend veröffentlichen. Bis dahin bitten wir um Eurer Verständnis und freuen uns auf Euren Besuch!

Die internationale Corona-Krise und ihre Folgen: Fragen und Beobachtungen

Der Corona-Virus ist in aller Munde, seine Folgen sind täglich zu spüren. Nicht nur in Deutschland. In dieser Zeit der Verunsicherung brauchen wir einerseits Fakten an denen wir uns orientieren können. Andererseits tauchen im Kontext der sich stetig beschleunigenden Nachrichten viele Fragen auf. Im Kleinen, im Großen. Wir wollen hier einige von ihnen aufwerfen und zum Nachdenken anregen. Sie haben weitere Anmerkungen oder kritische Fragen zum Thema? Dann schreiben sie uns einfach eine Mail an: info@fairaendern.org. Danke!

  • Wir befinden uns im Jahre 2020 n.Chr. Die ganze Sportwelt ist durch Corona ausgesetzt. Die ganze Sportwelt? Nein! Ein von acht unbeugsamen Schachspielern besetzter Ort namens Jekaterinburg hört nicht auf, dem Eindringling Widerstand zu leisten. In einem dreiwöchigen Kandidatenturnier soll ein Herausforderer für den amtierenden Schachweltmeister Magnus Carlsen bestimmt werden.
  • Ein Jahr im Ausnahmezustand? Wie wird in dieser Zeit unser Leben aussehen? Was machen Freiheitsbeschränkungen die sonst nur im Kriegsfall ausgerufen werden mit Menschen?
  • Wann wird Notstand normal? Oder: Ob und Wann gewöhnen sich Menschen daran, solche drastischen Einschränkungen der Bürgerrechte auch in anderen Krisensituationen hinzunehmen?
  • Inwiefern stellt Corona die Freiheit liberaler Demokratien insgesamt auf die Probe? Installiert sich aufgrund der Krise durch die Hintertür ein Orwellscher Überwachungsstaat?
  • Stell Dir vor es herrschen weiterhin Ausgangsbeschränkungen und…… das Internet fällt aus!
  • Differenzierung ist gefragt: Wo hört seriöser Journalismus auf, wo fängt Panikmache in den Medien an?
  • Wie waren die realen Auswirkungen von Schweinegrippe und Vogelgrippe und in welcher Relation standen diese zur medialen Berichterstattung?
  • Stehen die getroffenen Maßnahmen in einem angemessenen Verhältnis zum Bedrohungspotential oder hätten sie deutlich früher beschlossen werden müssen?
  • Alles eine Frage der Statistik oder die Frage: Wie viele „Infizierte“ haben wir eigentlich?
  • (Un)Wort des Jahres: „Social Distancing“
  • Und über allem schwebt die Frage: Wird das Virus wird nun jedes Jahr auftauchen? Welche Herausforderung stellt das an unsere Gesellschaft?
  • Gibt es einen Zusammenhang zwischen den wiederkehrenden pandemieartigen Zoonosen und Massen-Tier-Haltung bzw. Fleischkonsum? Und was haben Epidemien mit der Zerstörung intakter Ökosysteme durch den Menschen zu tun?
  • Was wird nach Ablauf der Corona-Pandemie stärker ansteigen: Die Zahl der Geburten oder die der Scheidungen?
  • Nährt die Jeder-Staat-für-sich-Lösung inklusive Abschottung weiter nationalistische Ressentiments?
  • Was passiert, wenn die Tafeln über einen längeren Zeitraum flächendeckend schließen und was haben Hamsterkäufe damit zu tun?
  • Wird das in der Vergangenheit von Politikern stets wiederholte Argument etwas sei „nicht bezahlbar“ vom Coronavirus nicht Lügen gestraft?
  • Anstatt von Darlehen: Wäre diese Krise nicht die Chance – und sei es auch nur temporär – ein Bedingungsloses Grundeinkommen zu testen?
  • Corona machts möglich: Kostenloser ÖPNV für alle!?
  • Was hat Neoliberalismus mit einem überforderten Gesundheitssystem zu tun?
  • „Fun Fact“: Corona bald auch in Wolfhagen (Hessen)? Egal, sagt sich Kassels Oberbürgermeister Christian Geselle: Wir schließen das Wolfhager Krankenhaus trotzdem. Aus Brandschutzgründen.
  • Plötzlich systemrelevant: Pfleger/innen und Verkäufer/innen. Wie war das noch mit einer fairen Entlohnung?
  • Was sagt uns das, wenn durch den Kollaps des Gesundheits-Systems alte Menschen in Spanien und Italien zum Sterben zurückgelassen werden?
  • Was passiert, wenn Corona die Flüchlingslager erreicht?
  • Sollte uns Corona nicht zu Denken geben im Hinblick auf die offenkundige Fragilität des weltweiten Handels? Ist dies der Anfang vom Ende der Globalisierung?
  • Inwiefern ist die Auslagerung und Zentralisierung vieler Werke z.B. für Medikamente bedenklich?
  • Droht durch den temporären Ausfall von Produktionsstätten ein verstärkter Engpass für Medikamente?
  • Wie werden sich die globalen Machtverhältnisse der Staaten in Folge der Krise verschieben?
  • Ein Zitat von Olaf Scholz, das man sich merken sollte: „Ich wende mich gegen jede dieser zynischen Erwägungen, dass man den Tod von Menschen in Kauf nehmen muss, damit die Wirtschaft läuft. Solche Abwägungen halte ich für unerträglich.“
  • Zeit für Solidarität heißt es von Bundespräsdident Frank-Walter Steinmeiser: Wann also werden die Sanktionen gegen den Iran oder Russland aufgehoben?
  • Verkehrte Welt: Die EU verweigert Italien finanzielle Hilfen wettert aber gleichzeitig China und Russland würden mit hohem propagandistschen Aufwand Italien mit Hilfsgütern versorgen.
  • Wird die bisher immer weiter expandierende Megamaschine aus Produktion und Konsumption zum Stillstand kommen?
  • Kollabiert das Wirtschaftssystem infolge von Corona und stürzt die Welt in eine neue Finanzkrise mit weiteren kaum abzuwägenden sozialen Verwerfungen?
  • Oder ist die Corona bedingte Krise vielleicht auch die Chance für eine echte sozial-ökologische Transformation hin zu einer gerechten und nachhaltigen Weltordnung?
  • Mensch vs Ökonomie: Maximales Eindämmen der Pandemie mit all seinen Einschränkungen oder den menschlichen Preis in Form von Toten zahlen, um die Wirtschaft mit allen Mitteln zu retten?
  • Karma? Hoteliers, die vor fünf Jahren Not und Elend von Kriegsflüchtlingen missbraucht haben, um mit völlig überhöhten Zimmerpreisen den Staat zu schröpfen, rufen nun selbst nach Hilfe.
  • Oder allgemeiner: Wird das Corona-Virus für manche Unternehmen nun zur Nemesis ihres egoistischen, nur auf maximalen Profit ausgerichteten Handelns?
  • Weniger Luftverschmutzung und Naturzerstörung dank Corona. Die Erde atmet auf. Vorerst.
  • Frühling 2020: Die Natur erwacht, der Mensch geht schlafen.
  • Entbürokratisierung: Plötzlich ist es sogar in Deutschland möglich, sich von zu Hause krank zu melden.
  • Wo würden wir als Menschheit heute stehen, hätten die Stimmen aus den Naturwissenschaften im Hinblick auf die Klimaerwärmung genauso ein Gewicht erhalten, wie in den jetzt geführten Diskussionen rund um die Corona-Krise?
  • Einschränkungen im Rahmen der Corona-Pandemie: Ein Vorgeschmack auf die Einschränkungen, welche im Rahmen der Klimaerwärmung notwendig werden?
  • Wird jeder von uns die Gelegenheit nutzen und sich fragen: Was brauche ich wirklich zum Leben?
  • Was, wenn die Einschränkungen sich als Befreiung vom „immer mehr“ entpuppen?
  • Selbst alte, im Römischen Reich bekannte Traditionen werden ausgesetzt: Händeschütteln in Zeiten von Corona? Nein, danke!
  • Schulfrei dank Corona: Endlich Zeit, dass zu lernen, was wirklich wichtig ist im Leben?
  • Werden die Menschen angesichts der Krise solidarisch zusammenrücken oder obsiegt das neoliberale Jeder-für-sich-Mantra? Verstärkt die Krise womöglich den Generationenkonflikt?
  • Inwiefern wird sich unser Einkaufsverhalten mit Blick auf Lebensmittel verändern? Alles nur noch online und bargeldlos?
  • Warum lassen die Airlines weiter ihre Flugzeuge starten, selbst wenn sie leer sind? Weil sie ihre Start- und Landebahnslots verlieren würden, sollte die Auslastung unter den vertraglich vereinbarten 80% Auslastung liegen.
  • Mitte Oktober 2019 wurde im Rahmen des „Event 201“ vom Johns Hopkins Center for Health Security in New York eine globale Pandemie simuliert, die ihren Ursprung in China haben sollte.
  • Und am Ende des Tages bleibt immer die Frage: Cui bono?

Videohinweise Klima, Gesellschaftssystem, Gutes Leben

Die Menschheit steht seit Jahrzehnten an einer Weggabelung. Der eine Weg führt unweigerlich in die Selbstauslöschung. Denn wir haben nur einen Planeten und die Ressourcen sowie die Giftaufnahmemöglichkeiten sind begrenzt.

Seit Jahrzehnten diskutieren wir, seither kennen wir die Lösungsansätze, setzen diese aber kaum um. Sowohl die Klimathematik als auch das Problem des 6. großen Artensterbens sind gut erforscht

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Wir brauchen einen sozial-ökologischen Umbau.

Damit können wir sowohl den verschiedenen ökologischen Krisen begegnen als auch die soziale Ungleichheit überwinden.

Nun schaut selbst:

1) Ulrike Herrmann und Fabian Scheidler: Die Krise des Kapitalismus und der sozial-ökologische Umbau

2) Wie wir unter 1,5 Grad bleiben

3) Wälder weltweit – Mit der Natur gegen den Klimawandel

Diese Sammlung ist nur ein klitzekleiner Ausschnitt aus einer großen Anzahl an wichtigen und hilfreichen Informationsmöglichkeiten.

Hier sind auch noch ein paar Hinweise zu interessanten Internetseiten:

a) Klimareporter

b) Sonnenseite

c) Videos von Jung&Naiv

Ich hoffe, Ihr schaut Euch das Eine oder Andere mal an und zieht aus dem neu gewonnenen Wissen Eure Konsequenzen.

Über hilfreiche Hinweise von Eurer Seite freue ich mich 🙂

 

Herzliche Grüße

Lina

 

Tag der Erde in Kassel – 26.04.2020

Am Sonntag, den 26.04.2020 findet wieder der jährliche Tag der Erde in Kassel statt.

Nähere Infos findet Ihr auf der Seite des Umwelthauses Kassel.

Auch wir werden dort wieder einen Spendenmarktstand aufstellen und freuen uns auf Euren Besuch, oder gerne auch über Eure Unterstützung.

Gerne könnt Ihr uns für diesen Tag auch noch besondere Sachspenden vorbeibringen. Am Tag der Erde bekommen wir jedes Jahr so viele Spendengelder, wie sonst in einem ganzen Monat im Spendenladen. Das Geld brauchen wir auch dringend, damit wir Miete und Strom bezahlen können 🙂

Auch im Spendenladen werden weiterhin helfende Hände gesucht. Ganz gleich, ob wöchentlich oder unregelmäßig. Es ist alles viel einfacher, wenn die Arbeit auf mehrere Hände verteilt werden kann.

Weitere Infos bekommt Ihr unter: info@FAIRaendern.orgIMG_1055

Es war einmal – das Leben

Momo beobachtet fasziniert das Spiel der Blüten im Wind. Sie wirbeln hin und her und scheinen weder oben noch unten zu kennen. Landet mal eine im eigenen Fell, so betrachtet und beschnuppert er sie. Ein klein wenig erinnern ihn die zarten Blüten an Schnee. Der tanzt auch so im Wind, sogar noch ein wenig zarter. Und landet mal eine Schneeflocke im Pelz, dann sieht er sie sich ebenso genau an. IMG_6897-3Vorausgesetzt hund macht nicht den Fehler und haucht die Flocke an, denn dann ist sie ratz fatz geschmolzen. Sobald sich eine ordentliche Schneedecke gebildet hat lässt es sich auch ganz famos darin herumtollen. Reinhüpfen und gespannt sein, wie tief es runtergeht. Bei einigen Schneeverwehungen ist Momo so tief in den Schnee geplumpst, dass er gar nicht mehr herausschauen konnte. Aber das machte gar nichts. Einfach etwas in die eine oder andere Richtung gebuddelt und schwupps kam die Sonne wieder zum Vorschein.

Wo nur Lana blieb? Die beste Freundin von Momo ist eine Katze. Sie kennen sich schon lange, bestimmt schon ein Jahr. Und er versteht gar nicht, weshalb einige Hunde keine Katzen mögen. Diese kleinen Schnurrer mit dem aufgestellten Schwanz sind so vielseitig, sie können sogar auf Bäume klettern. Das ist doch total genial, das würde er auch gern können. Ganz heimlich hatte er das auch schon einmal ausprobiert, ist aber nicht sehr weit gekommen. Zu seinem Bedauern musste er feststellen, dass seine Krallen zwar formidabel zum buddeln geeignet sind, aber leider rein gar nicht zum auf Bäume klettern.

Da, da kam sie endlich anstolziert die feine Dame. Wo sie sich wohl so lange aufgehalten hat? Bestimmt wird Lana alles haarklein berichten. Sie erzählt ja ganz gerne. Fast so gerne, wie er selbst. Dieses Mal wollte er anfangen zu erzählen. Sie hatten ja eine Absprache, dass sie immer abwechselnd mit dem Erzählen anfangen. Und er hatte doch wirklich etwas ganz Besonderes zu berichten. Denn er war mit seinem Frauchen im Urlaub gewesen. Das war ganz weit weg. Dort konnte selbst er nicht zu Pfote hinlaufen. Und das obwohl er doch so schnell laufen konnte! Sein Frauchen sagte immer: „Du spinnst ja, Du kannst doch nicht 30 km/h laufen“ – was auch immer das bedeuten möge. Jedenfalls ist das so schnell, dass die Menschen selbst mit dem Fahrrad nicht hinterherkamen – es sei denn, es ging bergab. Da sind Räder dann doch schneller als wieselflinke vier Pfoten.

„Hallo Lana, wie geht es Dir? Hast Du gut gegessen? Du hast da noch etwas in Deinem Schnurrhaar“ – Momo liebte es Lana zu necken, natürlich war kein Krümelchen in ihren Schnurrhaaren, so reinlich wie sie ist. Nach jeder Mahlzeit – und auch zwischendurch – putzt sie sich ausgiebig und hat immer ein strahlend schönes Fell. Lana schaut ihn misstrauisch an – „Du lügst, im Gegensatz zu Dir bin ich frisch gewaschen“ – vorsichtshalber lugt sie dennoch auf ihre Schnurrhaare und natürlich, auch die sind picobello sauber. ´Na warte“, denkt sie sich, ´das werde ich dir heimzahlen, später´ und überlegt sich, wie sie ihren besten Freund zurück necken kann. Aber das hat Zeit. Erst einmal wollen sie sich ausgiebig begrüßen, schließlich haben sie sich sehr lange nicht gesehen. Angeblich wären es zwar nur ein paar Tage gewesen wie die Menschen so sagen, aber ihnen kam es unendlich lang vor.

So schnurrt Lana um Momos Kopf herum und streicht mit ihrem seidenweichen Schwanz an seinem Gesicht entlang. Momo beschnuppert Lana ausgiebig und versucht zu erraten, was sie als letztes gegessen hat. Essen, das ist nämlich fast das wichtigste für einen Hund. Ganz ungeduldig wartet er nun darauf, dass er endlich erzählen kann. Das geht aber erst nach dem alten Begrüßungszeremonial, alles andere wäre unhöflich gewesen. Und unhöflich ist er nicht, er doch nicht.

Nun endlich haben sie sich wieder kennen gelernt (so nennen sie ihre Begrüßung) und die Katze setzt sich erwartungsvoll vor ihn. „Nun, dann erzähl mal“. Vor Aufregung fängt Momo kurz an zu stottern und beginnt die Geschichte mittendrin. „Wi, wi, wir – ähm, wir waren am Seen, ähm, nein, an ganz vielen Seen“. Lana wundert sich: „Du magst doch gar kein Wasser, dachte ich“. Ja, das stimmt, er schwamm nicht so leidenschaftlich wie sein Mitbewohner Pico. Der springt in jeden Teich und will dort drin Stöckchen jagen. ´Brrr, schüttel´, total unverständlich, und das sogar, wenn es schon herbstkalt war. Nein, er ist mehr der Läufer und weniger der Schwimmer, da hat Lana schon ganz recht. „Wir sind darum herum gelaufen – also ich bin gelaufen, Frauchen und das Frauchen von Charlie sind mit dem Rad gefahren, Charlie ist auch gelaufen, manchmal sogar schneller als ich.“ „Wer ist denn Charlie“ fragt Lana mit einem Anflug von Eifersucht. „Charlie ist eine total coole Socke, die hat vor niemandem Angst und ist immer frech – aber nett frech. Sie ist die Hündin von Jona, der Freundin vom Frauchen. Und wir beide hatten richtig viel Spaß – einmal haben wir sogar gemeinsam einen großen Dobermann geärgert. Also, wir haben es zumindest versucht, aber der war so lässig, der hat sich nicht aus der Ruhe bringen lassen. Dann haben wir aufgegeben und uns etwas mit ihm unterhalten. Er ist schon ziemlich alt und hat schon sehr viel erlebt, da meint er, er lasse sich nun nicht mehr aus der Ruhe bringen. Das ist glaube ich eine gute Strategie, dann regt man selbst sich auch nicht so auf.“

Lana schüttelt leicht mit dem Kopf, sie hat noch nie verstanden, warum diese Hunde so oft verrückt werden, wenn andere Hunde vorbeikommen. Nicht immer ist das so, aber schon recht oft. Wenn sie sich jedes Mal so aufregen würde, wenn sie eine andere Katze sehen würde, sie würde niemals schlafen können. Und dabei schläft sie doch so gern. Aber was solls, Hunde sind Hunde, Katzen sind Katzen und auch unter ihren Artgenossen sind ein paar sehr merkwürdige Exemplare zu finden. Meist sind es ja die Kerle, die sich gegenseitig so lange und lautstark provozieren, bis einer dann dem anderen eine Backpfeife verpasst. Und zack geht die Keilerei so richtig los. Was ein Getöse. Oft zieht sie sich dann zurück und sucht sich ein ruhigeres Plätzchen, sollen die Jungs sich nur gegenseitig blutig beißen, das ist nicht ihr Problem und imponieren kann mann ihr damit sowieso nicht.

Momo schaut seine Freundin an „Bist Du noch da? Hörst Du mir eigentlich zu?“ Lana räuspert sich „Hm, ja, natürlich, wem denn sonst. Ich hab nur grade an Baghira gedacht, der könnte auch mal gelassener werden“. Momo interessiert sich gerade gar nicht für Baghira, den wilden schwarzen Straßenkater mit dem Riss im Ohr. Er möchte gern weiter erzählen und damit in seinen Erinnerungen schwelgen. Und er möchte, dass Lana ihm zuhört, dass macht man unter FreundInnen so. Nun scheint sie ihm auch wieder ihre volle Aufmerksamkeit zu schenken und schaut ihn erwartungsvoll an.

„Ja, also. Eigentlich fing es ja damit an, dass Frauchen und ich zum Zug gefahren sind. Ich dachte ja, das wird wieder eine ganz normale Fahrradtour, wie sonst auch. Nur hat Frauchen dieses Mal so viele Sachen ans Fahrrad gebunden. Hinter ihr waren links und rechts vom Rad je eine Tasche und dazwischen – sozusagen auf dem Rad – war auch irgendwas. Und dann hatte sie auch noch so ein anderes Ding auf Rädern an das Fahrrad drangehängt. Das hat mich etwas erschreckt, weil das nicht genau so fuhr wie das Fahrrad, das bewegte sich manchmal anders. Und manchmal rumpelte und klapperte es. Zum Glück hab ich das Ding vorher schon mal etwas kennen gelernt. Frauchen hat mich sogar mal reingesetzt, das ist wie ein riesiges Körbchen.“

Lana kichert – Momo ist so klein, für den ist fast alles riesig, er ist gerade einmal ein klein wenig größer als sie selbst. Nur, dass sie von sich überzeugt ist eine ganz Große zu sein. Sie nimmt es im Notfall auch mit dem größten Hund auf. Aber die Hunde haben vor ihr sowieso so einen großen Respekt, dass das nie notwendig ist. Außerdem weiß sie ja auch, dass eine friedliche Lösung von einem Streit immer besser ist als eine kämpferische. Aber vielleicht ist es ganz gut, so ein Selbstbewusstsein auszustrahlen. Denn selbst fremde Hunde verhalten sich ihr gegenüber freundlich oder zurückhaltend.

Momo und das riesige schwarze wackelige Körbchen

Der Tag, an dem Momo in den Fahrradanhänger gesetzt wurde, war ein sonniger Frühlingstag und er durfte wieder mit dem Fahrrad um die Wette laufen. Nur irgendwie war das Rad an diesem Tag nicht so schnell. Das muss wohl an diesem komischen Anhänger gelegen haben. Zuerst fuhren bzw. liefen sie wie immer eine der gewohnten Strecken entlang. Nach ein paar Kilometern aber nahm das Frauchen Momo in den Arm und zeigt auf den Anhänger. Dort drin lagen gemütlich aussehende Kissen. Aber wer will sich schon hinlegen, wenn hund rennen kann? Momo verstand nicht, was das Ganze sollte. Sein Frauchen aber warf ein paar Leckerchen auf die Kissen und setzte ihn vorsichtig in das Ding. Uh, das wackelte etwas. Momo war das nicht geheuer und er sprang trotz der verlockend duftenden Leckereien schnell wieder hinaus. Sein Frauchen nahm ihn ein zweites Mal auf den Arm und redete mit ihm. Dumm nur, dass weder er sie noch sie ihn verstand. Das ist schon schwierig mit diesen Fremdsprachen, Kätzisch war da leichter zu verstehen als die Menschensprache. Nur einige Laute waren eindeutig, so etwas wie „Essen“, „Gassi“ oder „Stopp“, das verstand er. Und die Menschen schienen zu verstehen, wenn er Hunger hatte oder dringend mal auf´s Gras musste. Aber sonst…

„Nun ja, so war das mit dem Kennen lernen des großen Dings. Aber zum Glück hat mich Frauchen nicht wieder dort reingesetzt. Da lag ja auch ganz viel Anderes drin. Zum Beispiel mein Futternapf. Jedenfalls fuhren beziehungsweise liefen wir damit in die Stadt. Und dort dann zum Zug. Den kannte ich noch nicht. Das ist wie ein Bus nur viiiiiiel größer, vor allem länger. Das wackelt da auch nicht so furchtbar wie im Bus. Zum Glück, denn das macht mir etwas Angst.“

Vor Lana kann Momo ruhig zugeben, dass er vor manchen Dingen Angst hatte. Sie ist ja seine beste Freundin und sie mag diese lärmenden Ungetüme mit denen sich die meisten Menschen fortbewegen auch nicht. Und so erzählt er weiter von dem großen Abenteuer, das sein Frauchen „Urlaub“ genannt hat. Er erzählt, wie sie mit dem Zug gefahren sind und sein Frauchen manchmal Probleme hatte, das Fahrrad mit dem großen Körbchen hinten dran in den nächsten Zug zu bekommen. Sie mussten nämlich mehrmals von einem in den anderen Zug steigen anstatt einfach mit dem einen Zug weiterzufahren – da verstehe einer die Menschen. Und nach vielen Stunden – ihm kam es vor wie ein paar Tage – stiegen sie aus und endlich nicht mehr in einen anderen Zug wieder ein. Nun konnte es wohl endlich losgehen.

Lana streckt sich und räkelt sich „Ich glaube es ist Essenszeit, meinst Du nicht auch?“. Tatsächlich, über das erzählen hat Momo die Zeit und sogar seinen knurrenden Magen vergessen. Nun muss er schnell nach Hause und schauen, ob sein Futternapf schon gefüllt ist oder ob er sein Frauchen wieder daran erinnern muss.

„Ja, Du hast Recht, schade, nun konnte ich Dir gar nicht von den Abenteuern erzählen. Dann vielleicht morgen, wir sehen uns ja auf jeden Fall bald wieder. Guten Appetit“ verabschiedet er sich von seiner Freundin und hofft, dass er ihr schon morgen weiter von seinen Erlebnissen berichten kann. Aber bei Lana weiß hund nie so genau. Denn sie ist manchmal tagelang nicht zu sehen. Außerdem ist sie das nächste Mal mit erzählen dran. Oh wei. Wie soll er das bloß aushalten, so lange seine Erzählungen für sich zu behalten? Oder soll er doch mal mit seinem Mitbewohner reden, vielleicht interessiert den ja auch, was er so erlebt hat?

Fortsetzung folgt, vllt.

29.02.2020 Tag der offenen Tür im Spendenladen

Am Samstag, den 29. Februar lädt der Spendenladen Wolfhagen ab 10 Uhr zu einem Tag der offenen Tür ein. Neben selbstgemachten Waffeln und Tee wird auch die 3-Teile-Regel für einen Tag aufgehoben. Das heißt: Bis auf Sonderexponate darf jeder Besucher gegen eine selbstbestimmte Spende so viel mitnehmen, wie er oder sie möchte. Das Angebot reicht von Haushaltswaren über Spielwaren bis hin zu Dekoartikeln, CD´s und Büchern. Kurzum: Ob für Groß oder Klein, es ist für jeden etwas dabei. Bei gutem Wetter wird der Spendenladen bis 16 Uhr geöffnet sein, ansonsten bis 13 Uhr.

Gemeinsam sind wir stark

Wir alle wissen es: Wir müssen uns FAIRändern, damit eine Zukunft für uns, unsere Kinder und unsere weiteren Nachfahren möglich ist.

Family_22Dennoch handeln wir zu wenig oder sogar gar nicht. Wie kann das sein? Sind wir alles Schlechtmenschen? Oder trauen wir uns einfach zu wenig zu? Welche Möglichkeiten zu handeln haben wir eigentlich?

Nein, es gibt keine einfachen Antworten. Und die eine oder andere Antwort „könnte die Bevölkerung verunsichern“ wie einst ein Politiker (in einem anderen Zusammenhang) so treffend formulierte.

Fest steht, der Weg, den wir zu gehen haben, wird nicht leicht sein. Aber je länger wir abwarten, desto anstrengender wird der Weg werden. Das ist wie im Sport. Versuch mal aus dem Stehgreif einen Marathon zu laufen. Besser ist es, wenn Du rechtzeitig mit dem Training anfängst…

Wieso tun wir, was wir tun, bzw. tun nicht das, was wir tun müssten?
Bitte nimm Dir etwas Zeit – gerne gemeinsam mit Anderen – und schau Dir dieses Video von Harald Lesch an. Hier bekommst Du auf die genannte Frage Antworten: Warum tun wir nicht was wir sollten?

Sind wir schlechte Menschen? Oder warum handeln wir eigentlich schlecht? Was macht uns aus – das Geld? Hierzu ein Zitat von dem Hirnforscher Gerald Hüther: „… Was ist es, was dich glücklich macht? Wenn ich viel Geld habe.“ Und was machst du mit dem vielen Geld? „Damit kaufe ich mir eine Segeljacht.“ Und was hast du damit vor? „Dann fahr ich umher.“ Wie viele Jahre möchtest du gern umherfahren?

Dann fängt er an nachzudenken, denn er möchte nicht sein ganzes Leben auf der Segeljacht fahren – was ich damit zeigen will: In diesen Befragungen müssen Sie immer weiterfragen. Am Ende wird die Person erkennen, dass sie nur glücklich sein kann, indem sie auf eine Art und Weise lebt, dass andere Lebewesen auch leben können. Es geht gar nicht anders. …“ Aus dem Artikel der Sonnenseite.  Wir sind die Person, die wir sein wollen. Und im Grunde wollen wir alle glücklich sein und glücklich sein können wir nur, wenn wir gut zueinander sind. Somit sind wir tief in unserem Herzen alle Gutmenschen 🙂 Wir müssen es nur zulassen!

Trauen wir uns zuwenig zu? Ja! Viele von uns haben von klein auf gelernt, dass sie fehlerhaft sind. Auch dazu gibt es ein interessantes Zitat von Gerald Hüther: “ … „Wenn wir behaupten, Kinder müssten erzogen werden, unterstellen wir ja, dass sie als fehlerhafte Menschen zur Welt kommen und richtig gemacht werden müssten“, sagt Michael Hüter. Das Gegenteil sei jedoch der Fall. „Kinder kommen als soziale, hochbegabte Wesen zur Welt. Die Probleme entstehen erst dann, wenn Erwachsene versuchen, sie zu verändern.“ …“ Erziehung

Dies sind nur Ausschnitte aus einer Vielzahl an Artikeln zu diesen Themen. Ich denke, sie zeigen aber schon ganz gut, wie die gestellten Fragen beantwortet werden können.

Nun noch zu der Frage, was können wir tun?
Dies ist womöglich die schwierigste Frage, denn einerseits gibt es zwar viele Möglichkeiten selbst etwas zur FAIRänderung beizutragen, andererseits aber ist die Frage „Reicht das?“ durchaus berechtigt. Doch wenn alle darauf warten, dass schon jemand anderes anfängt, wird nie etwas passieren.

Daher der Aufruf an Dich: Fang an – jetzt sofort! Suche Dir MitstreiterInnen und leg los. Egal, ob Du damit beginnst, Deinen eigenen Lebensstil zu FAIRändern, oder ob Du Dich in Deinem Wohnort für mehr Natur einsetzt, ob Du Dein Auto abschaffst und stattdessen mit dem Rad fährst oder ob Du Dich politisch für unser aller Zukunft einsetzt, fang einfach an. Der erste Schritt ist oft der Schwerste, wenn Du den gegangen bist, dann geht es fast wie von alleine weiter 🙂

Die Verlinkungen sind nur Beispiele, naturgemäß sind sie nicht unparteiisch ausgewählt 🙂 Jede und jeder kann sich auch selbst informieren und selbst entscheiden, was ihr oder ihm gut gefällt. Ich hoffe, Dir mit diesen Hinweisen ein paar Anregungen geben zu können und freue mich auch über Deine Rückmeldung:

Gern kannst Du mich anschreiben: info@fairaendern.org

Weitere Hinweise zu interessanten Artikeln oder Webseiten werden folgen.